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Potsdam Neues Feinkostgeschäft für Potsdam
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00:21 19.12.2018
Marcus Gude und Geerte Kretschmann haben auch Weine im Sortiment. Quelle: Friedrich Bungert
Potsdam

Den allerersten Kassenbon aus den eigenen Feinkostgeschäft wird Marcus Gude aufheben. Um 10:02 Uhr, kurz nachdem er die Tür aufgeschlossen hat, gehen zwei Koteletts über die Theke, rund 650 Gramm schwer, zu 12,53 Euro. Das Fleisch stammt von der Farm Katerbow bei Neuruppin, es ist, das versichert Marcus Gude, von bester Qualität. Das neue Feinkostgeschäft Gudes hat der 35-Jährige gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Geerte Kretschmann eröffnet. Sie sagt: „Wir stehen hinter jedem einzelnen Produkt, das wir anbieten, zu 100 Prozent.“

Das Rind- und Schweinefleisch stammt von einem Bauern aus der Region. Quelle: Friedrich Bungert

Neben regionalem Rind- und Schweinefleisch haben Marcus Gude und Geerte Kretschmann feine Weine im Angebot, Marmeladen, Tee, Kaffee und Schokolade. Viele der Waren stammen aus kleinen Manufakturen, wann immer es möglich ist, haben die beiden Geschäftsleute regionale Partner gewählt. „Wir haben zum Beispiel einen Sirup aus Potsdam, der aus heimischen Früchten hergestellt wird“, sagt Geerte Kretschmann. „Es ist wichtig, nachhaltig zu denken und nicht einfach das Günstigste zu kaufen, das dann eine grauenhafte Ökobilanz hat und unter fragwürdigen Bedingungen hergestellt wird“, findet sie.

Gastronomie kam nicht mehr in Frage

Zum eigenen Geschäft sind die beiden Babelsberger eher zufällig gekommen. Geerte Kretschmann hatte gerade ihr Masterstudium beendet, ihr Partner Marcus war im seinem Beruf als Restaurantleiter unzufrieden. „Wir wollten etwas Neues, Besonderes machen“, sagt Geerte Kretschmann. Gastronomie kam nicht mehr in Frage, die beiden Geschäftsinhaber haben ein gemeinsames Kind, die Arbeitszeiten in Restaurants lassen sich mit dem Familienleben kaum vereinbaren.

Mit ihrem Logo zeigen die beiden Neu-Geschäftsleute ihren Fokus auf. Quelle: Friedrich Bungert

Durch einen Freund erfuhren sie von einem leerstehenden Ladenlokal, die Idee eines Feinkostgeschäfts mit dem Fokus auf Regionalität und Nachhaltigkeit entstand. „Im Mittelpunkt stand das Fleisch“, sagt Geerte Kretschmann. Der Bauernhof, von dem die Koteletts und Filets stammen, hatte bislang keine Verkaufsstelle in der Landeshauptstadt – die Genuss-Fans Gude und Kretschmann änderten das. Nur drei Monate vergingen zwischen dem ersten Gedanken an den eigenen Feinkosthandel und der Eröffnung am vergangenen Wochenende, 80000 Euro investierten die Inhaber. „Das ist natürlich eine Menge Geld“, sagt Geerte Kretschmann, „aber wir glauben an unsere Idee.“ Dienstags bis samstags von 10 bis 18 Uhr ist das Gudes geöffnet, es befindet sich in der Gutenbergstraße 16.

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