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Potsdam Fenjas schwieriger Start ins Studium
Lokales Potsdam Fenjas schwieriger Start ins Studium
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15:10 24.11.2017
Universität Potsdam, Hinweisschild Juristische Fakultät Standort Babelsberg Griebnitzsee. Foto:MAZ/Bernd Gartenschläger Quelle: Bernd Gartenschläger (Archiv)
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Potsdam

Seit vier Wochen studiert Fenja Neumann an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam. Bereut hat sie noch nichts. Sie wollte in der Nähe bleiben und interessiert sich für Politik. Deswegen kamen nicht so viele Unis und Studiengänge in Frage. Sie konnte zuvor zwei Wartesemester sammeln, die ihr bei der Bewerbung halfen. Schon 2016 hatte sie ihr Abitur gemacht, danach arbeitete sie einige Monate in einem Kinderheim in der Dominikanischen Republik.

Die MAZ begleitet Fenja Neumann bei ihrem Start ins Studium. Quelle: Annika Jensen

Und warum Politikwissenschaft? „Ich hatte Politik-Leistungskurs in der Schule und einen Lehrer, der wirklich begeistert war von seinem Fach“, sagt Fenja. „Viele meiner Mitschüler studieren jetzt auch Politik. Der Mann war einfach super.“

Dann also nur noch bewerben. Das war nicht leicht. Sie musste sich über ein zentrales System im Internet bewerben. Auf den Seiten dieses Systems fühlte sich Fenja allein gelassen. „Es wurde sehr wenig erklärt, wie das nun wirklich funktioniert“, erinnert sich Fenja. „Ich musste mich erstmal einlesen und hatte permanent Angst vor falschen Klicks. Ich hatte sogar Angst, dass ich mich plötzlich irgendwo falsch anmelden könnte.“ Außerdem war die Zeit zwischen der Zusage der Uni und ihrer Einschreibung, die dann erneut über das System lief, recht kurz. Immerhin hatte sie noch andere Zusagen und innerhalb einer kurzen Zeit eine wichtige Lebensentscheidung treffen ist nicht jedermanns Sache. Aber letztlich hat alles geklappt und Fenja konnte ihre Uni-Tasche schultern.

Von Annika Jensen

Die MAZ begleitet eine Studentin am Campus Griebnitzsee während ihres ersten Semesters. Wie hat sie sich beworben? Worüber ärgert sie sich beim Stundenplanschreiben? Warum sind die Uni-Veranstaltungen nichts für Menschen mit Platzangst? Fenja gibt in den nächsten sechs Monaten Antworten auf diese und noch viele weitere Fragen.

24.11.2017

Die Interessenvertretung Bornstedter Feld plädiert für die Beibehaltung eines Eintrittsgeldes für den Volkspark Potsdam im Bornstedter Feld. Auf Initiative der Anderen wird derzeit die Abschaffung des Eintrittsgeldes diskutiert. Auf Antrag der Fraktionen SPD und CDU/ANW wurde bereits ein Prüfauftrag dazu ausgelöst.

24.11.2017

Whisky, Ballet oder Tanzabend – in Potsdam ist heute einiges los und für jede Altersgruppe etwas geboten. Im Nikolaisaal ist am Abend das Russische Ballettfestival Moskau zu sehen. In der Biosphäre erwartet die Kleinen ein großes Abenteuer, während sich die Großen einem feucht-fröhlichen Abend mit gutem Whisky widmen können.

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