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Potsdam Festball in der Preußenhalle
Lokales Potsdam Festball in der Preußenhalle
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13:44 02.01.2017
Die Preußenhalle in Groß Glienicke. Quelle: Volker Oelschläger
Potsdam/Gross Glienicke

Mit einem kostenlosen Kalender für alle Haushalte stimmt der Ortsbeirat Groß Glienickes die Einwohner auf das bevorstehende 750. Jubiläum des Ortsteils ein. Auf zwölf Monatsblättern werden wichtige, teilweise verschwundene Orte und Gebäude mit ihrer Geschichte vorgestellt. So wird im Januarblatt an die Windmühle des Bauern Günther nördlich der heutigen Bundesstraße 2 erinnert, die von den Nazis als potenzieller Orientierungspunkt für feindliche Flieger niedergebrannt wurde.

Das Juliblatt zeigt den Gasthof Niemann auf der Badewiese am Groß Glienicker See, der deutschen Teilung im Grenzgebiet stand, buchstäblich eingemauert und 1994 durch einen Brand zerstört wurde. Der erste Umzug des 1986 gegründeten Karnevalsvereins CC-GG Rot-Weiß schmückt das Novemberblatt. Zunächst im Lokal auf der Badewiese daheim, zogen die Karnevalisten nach dem Brand in die Preußenhalle in der Waldsiedlung um.

Dort wird das Jubiläumsjahr am 21. Januar mit einem Festball eröffnet. Sprechen werden Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) und Ortsvorsteher Winfried Sträter (Groß Glienicker Forum), auf dem Programm stehen Musik, Show und Tanz. Die Kleiderordnung ist zwanglos. Karten für den Ball gibt es im Zeitschriften- sowie im Blumenladen im Albrechtshof, im Friseursalon Hennicke in der Sacrower Allee und im Sekretariat der Grundschule am Hechtsprung.

Basis für das Ortsjubiläum war die Ersterwähnung „Glinikes“ in einer Urkunde von 1267. Die ging zwar im Zweiten Weltkrieg verloren. Der Inhalt des Schriftstücks fand sich jedoch in einem kirchengeschichtlichen Jahrbuch von 1904, so Ortsvorsteher Sträter: „Weil das Inventar den Zweiten Weltkrieg nicht überstanden hat, ist dies heute unsere Quelle für das Ortsjubiläum 750 Jahre Groß Glienicke.“

Von Volker Oelschläger

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