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Fête de la Musique: Kultur erleben in Potsdam

Tanzen bis die Sohlen glühen Fête de la Musique: Kultur erleben in Potsdam

Die zwölfte Fête de la Musique will Einheimische und Gäste der Landeshauptstadt am Dienstag in ausgelassene Stimmung bringen. Auf zahlreichen öffentlichen Plätzen wird konzertiert. Motto: Umsonst und draußen!

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Weniger Läufer, weniger Spenden, viel Stimmung

Bei der Fête de la Musique ist Stimmung garantiert.

Quelle: Archiv/B.G.

Potsdam. Heiße Beats, satte Bässe und mitreißende Klänge – unter dem Motto „Umsonst und Draußen“ gibt in Potsdam zur längsten Nacht des Jahres die Musik den Ton an. Für den Verein Kulturtänzer als Organisator ist die Musik die einzige Sprache, die alle verstehen und so soll die Fête de la Musique am 21. Juni alle Menschen miteinander verbinden und Kultur für jeden erlebbar machen. Und dies unabhängig vom finanziellen oder sozialen Status. Gleichzeitig rufen die Organisatoren dazu auf, diesen Tag aktiv mitzugestalten.

Mehr als 90 Bands

Egal ob Newcomer oder alter Hase, bekannt oder bereits bis weit über die Landesgrenzen hinaus von den Fans gefeiert: Auf der Fête werden sich über 90 Bands, Musiker die Klinke in die Hand geben und in schönster Straßenmusiker-Atmosphäre dafür sorgen, dass die Besucher in rasende Tanzlaune versetzt werden, bis die Schuhsohlen glühen.

Schlaatz und Drewitz mit von der Partie

Das Team vom Verein Kulturtänzer freut sich, dass mit dem Oskar-Begegnungszentrum in Drewitz und dem Friedrich-Reinsch-Haus am Schlaatz wie auch schon im Vorjahr wieder zwei zentrumsferne Stadtteile an den Start gehen. Und mit der Villa Fedora in Bornstedt und dem frisch eröffneten Wartmann’s in Klein Glienicke gesellen sich sogar noch zwei weitere dazu.

Das Rechenzentrum ist erstmals Spielort

Neben Bühnen-Urgesteinen wie Waschbar, Pub à la Pub oder La Strada sind in diesem Jahr erstmals auch das Projekthaus Potsdam, der Kreativkosmos Rechenzentrum, das Café Matschke am Neuen Garten und die Marina am Tiefen See mit dabei. Allerdings gibt es nicht nur neue Orte zu entdecken, sondern auch wieder viele interessante Musiker und Bands. Im 11-line beispielsweise gibt es folkig-fetzige Lieder aus der Feder der wunderbaren Globetrotterin Julia Toaspern und ihrer Band, die das Kellergewölbe des NIL-Studentinnenkellers beleben. Seifenblasen, Stirnbänder und Blinkkram sind inklusive. Auch die Schinkelhalle fährt mit einem Programm auf, das sich hören lassen kann: Ska mit eingängigen Melodien from Berlin bringen Les Calcatoggios auf die Bühne, in der Marina regiert der Jazz, den Fabrikgarten verzaubert die nepalesische Band Kanta dAb dAb mit einer Fusion aus östlichen und westlichen Melodien und ein dickes, musikalisches „Schiff Ahoi“ gibt`s von Rudyband und Hannes Kreuziger auf dem Schiffsdeck des John Barnett.

Mit der „Bimmel“ durch die Stadt

Ein buntes Programm für Groß und Klein bringt das Friedrich-Reinsch Haus auf die Bühne. An den Mikros der Fachhochschule Clara Hoffbauer geben sich die Bands der Studierenden ein Stelldichein. Ein ganz besonderes Highlight: Die wohl außergewöhnlichste Bühne der ViP Potsdam. Sie lädt zur mobilen Konzertsafari ein und schickt ihre Musiker mit der Bimmel durch die Stadt.

Die Bühne des Vereins Kulturtänzer auf der Brandenburger Straße geht mit der beliebten Liedermacher-Liga und einer Open Stage „back to the roots“ an den Start und liefert geballte Wortakrobatik. Für alle Feierwütigen, die nach 22 Uhr noch ausreichend Puste übrig haben, steht nach OttnGeee und Toni Blitzessioni der Potsdamer DJ Kaypod auf dem Theaterschiff hinter den Plattentdecks. Passend zur Internationalität der Fête wird der Potsdamer DJ einen außergewöhnlich bunten Mix aus Swing, Dubstep, Reggae, Afro-, Balkan- und Lateinbeats auflegen.

Von MAZonline

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