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Potsdam Finale der Tanzlabor-Ferientanzwoche
Lokales Potsdam Finale der Tanzlabor-Ferientanzwoche
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12:03 07.02.2017
Paula E. Paul und Robert Segner. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Das Ferientanzprojekt des Tanzlabors Potsdam mit seiner jeweils im Februar und im Oktober stattfindenden Tanzwoche ist ein Erfolg. Die unter der Leitung der Choreografin Paula E. Paul und des Breakdancers Robert Segner stattfindenden Kurse gibt es seit 2013 und sie wurden bislang vom Bundesverband Tanz an Schulen gefördert. Das Besondere an diesen Werkstätten für die Acht- bis Zwölfjährigen ist, dass in den Kursen eine Tanzperformance erarbeitet und vor Publikum aufgeführt wird.

Für die zwölf Mädchen, drei Jungen und ihre beiden Inspiratoren war am Freitagabend das große Finale der 8. Ferientanzwoche. Als sich die Anspannung bei den Akteuren hinter der Bühne des großen Saals im Treffpunkt Freizeit bis zum höchsten Erregungslevel aufgestaut hatte, wurden die Saaltüren geöffnet und mindestens so aufgeregte 100 Gäste füllten in Minuten den Saal. Nicht alle bekamen einen Stuhl ab und so nahmen etliche der Erwachsenen ohne zu murren einen Platz auf den Treppenstufen ein. Jemand witzelte: „Sitzplätze nur für über 40-Jährige.“

Dann wurde es dunkel und auf der fast leeren Bühne schwebte eine riesige Traube weißer Luftballons und strahlte mondlichtfarben auf das Mädchen ab, das darunter einen einzelnen Ballon über dem Kopf balancierte. Ihr folgte ein weiteres Mädchen und begleitet von sphärenartigen Klängen füllte sich die Bühne mit immer mehr Tänzern und Luftballons.

Sie alle bewegten sich individuell und trotzdem folgten sie gemeinsam dem sich langsam beschleunigenden Rhythmus der Musik und einer erkennbaren gemeinsamen Choreographie. Manchmal schienen die Bewegungen der kleinen Tänzer einzufrieren und verlangsamten sich zu Zeitlupen-moves, dann wieder wandelten sie sich in Sequenzen, die an Breakdance-Elemente erinnerten.

Nicht selten wirkte die Choreographie wie eine große Tanzmaschine, die wie ein Uhrwerk lief, um dann wieder in die Einzelteile zu zerfallen. Dann bildeten sich kleine Gruppen, die mit minimalstem Einsatz von Requisiten erstaunliche Entdeckungen präsentierten. Da wurde ein runder Stehtisch von den Kids gekippt und mit seiner runden Bodenplatte und der Tischplatte in ein zweirädriges Fahrzeug verwandelt, auf dessen drehender Achse Spielereien und Turnübungen dargeboten wurden. Ein Mädchen von zarter Statur verwandelte das merkwürdige Gefährt sogar in eine rollende Reckstange und zelebrierte an dieser dann mehrmals hintereinander blitzsaubere Umschwünge.

Es war ein ständiger Wechsel immer neuer Bewegungen, die sich erkennbar aus Elementen zusammensetzten, die sich am Bewegungspotenzial der einzelnen Akteure orientierten. Die Bilder und Stimmungen rasten förmlich an den staunenden Augen der Eltern, Geschwister und Freunde im Saal vorbei und endeten nach kurzweiligen 45 Minuten im Jubel des Publikums mit einer Verbeugung des Ensembles. Danach aber stieg jeder der am Stück Beteiligten einzeln auf ein Treppenpodest und bekam einen Riesensolobeifall. Manche der jungen Tänzer stießen voller Glück ihre Fäuste in den Bühnenhimmel, andere breiteten die Arme aus als wollten sie die ganze Welt umarmen.

Von Lothar Krone

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