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Potsdam Finissage der Dauerausstellung „Land und Leute“
Lokales Potsdam Finissage der Dauerausstellung „Land und Leute“
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18:04 13.07.2018
Das Stadtmodell von Potsdam 1912 kann während des Umbaus der Dauerausstellung ab 22. August kostenfrei besichtigt werden. Quelle: Foto: Friedrich Bungert
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Innenstadt

Noch bis zum 22. Juli können Besucher die Dauerausstellung des Landesmuseums „Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte“ (HBPG) erleben – danach werden Teile des Hauses am Kutschstallhof und Neuen Markt bis Oktober 2020 umgebaut. In der letzten Ausstellungswoche vom 17. bis 22. Juli haben alle Besucher freien Eintritt und können HBPG-Publikationen zum Aktionspreis erwerben. Am Sonntag, den 22. Juli, ab 11 Uhr lädt das Ausstellungshaus zur Finissage seiner Dauerausstellung „Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen“ ein.

Eine halbe Million Besucher in der Ausstellung seit 2003

15 Jahre lang war diese Ausstellung zu sehen, die Brandenburgs Geschichte vom Mittelalter bis zur Neugründung des Bundeslandes 1990 erzählte. Über eine halbe Million Besucher sahen die Schau seit der Eröffnung 2003. Zudem vermittelte das Bildungsprogramm „Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben“ über 70 000 Schulkindern aus Brandenburg und Berlin lebendige Einblicke in bedeutende Episoden aus 1000 Jahren.

Die Dauerausstellung des HBPG im Kutschstall soll umgebaut werden. Quelle: Friedrich Bungert

In den kommenden zwei Jahren wird die Überblicksausstellung völlig neu konzipiert und gestaltet. Unter dem Titel „Brandenburg.Ausstellung“ werden Leitfragen kultureller Identität aufgeworfen: Welche Rolle spielten Adel, Militär und Stadtbürgertum? Wie prägte Migration das Zusammenleben? Wie wandelte sich das Verhältnis zu Berlin? Welchen Blick warf Fontane auf das Land, und wie schauen junge Brandenburgerinnen und Brandenburger heute auf ihre Heimat? Neben klassischen Museumsexponaten will das Landesmuseum dann verstärkt auf digitale Medien und interaktive Angebote setzen. Durch die einzelnen Module und Fragestellungen soll zudem eine „ständige Aktualisierung und Vertiefung einzelner Facetten der Landesgeschichte“ durch die jährlichen Themenkampagnen von Kulturland Brandenburg möglich werden, möglich werden, heißt es in einer Mitteilung des HBPG. Die Neueröffnung der Dauerausstellung ist im Oktober 2020 zum 30. Geburtstag des neugegründeten Landes Brandenburg geplant.

Weiterhin Sonderschauen und Veranstaltungen im HBPG

Wichtige Teile des Hauses bleiben allerdings weiterhin geöffnet. So wird während des Umbaus die Geschichte des historischen Kutschpferdestalls von 1790 bis 2020 in einem „Intermezzo“ präsentiert. Bei freiem Eintritt wird außerdem das gerade bei Reisegruppen beliebte interaktive Potsdam-Modell weiterhin zu sehen sein, das die preußische Residenz-, Garnison- und Behördenstadt im Zustand des Jahres 1912 vorstellt. Dieses Intermezzo im Kutschstallhof wird allerdings nicht sofort nach Schließung der Dauerausstellung, sondern erst ab 22. August geöffnet sein.

Das Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte bleibt in großen Teilen trotz der umgestaltung geöffnet. In den oberen Etagen wird es weiter Veranstaltungen und Sonderschauen geben. Quelle: Friedrich Bungert

Auch die Säle im Obergeschoss werden weiterhin für Veranstaltungen und Sonderausstellungen genutzt. Vom 7. September bis 20. Januar 2019 ist beispielsweise die szenische Ausstellung „Beiderseits der Oder: Geschichtsraum / Grenzraum /Begegnungsraum“ zu sehen. Nicht als klassische Ausstellung, sondern als dokumentarisch-künstlerische Rauminszenierung präsentiert sie die den Deutschen und Polen gemeinsame Region beiderseits der Oder als einen für die europäische Erinnerungsgeschichte zentralen Ort.

Ebenfalls nicht vom Umbau betroffen ist das Bildungsangebot für Schulklassen. „Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben“ wird sogar mit einem ganz neuen Angebot weitergeführt. Es beschäftigt sich künftig mit den Spuren der Migranten in der brandenburgisch-preußischen Geschichte. Anhand der Zuwanderer soll ein Längsschnitt der Historie von den Slawen bis zu Friedrich dem Großen geboten werden.

Von MAZonline

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