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Fliegende Tampons gegen die AfD

Potsdam: Versammlung im MAZ-Video Fliegende Tampons gegen die AfD

Es war die zweite Kundgebung dieser Woche in Potsdam, und im Gegensatz zur Anti-Pegida-Demo blieb der Auftritt der vornehmlich linken Demonstranten gegen die AfD gewaltfrei und weitgehend friedlich. Die Polizei schritt jedoch bei einer spontanen Versammlung an der Fachhochschule ein. Dort protestierte man unter anderem mit Tampons.

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Bei der Abdrängung der AfD-Gegner kam es zu Rangeleien.
 

Quelle: Foto: J. Stähle

Potsdam – Innenstadt. 150 AfDler gegen rund 300 Protestierer – das war am Mittwoch kein Kräfteverhältnis, das die Polizei in Unruhe versetzt hätte. Sie war mit derselben Zahl im Einsatz und damit gut gerüstet, um beide Lager am Landtag wirkungsvoll auseinander zu halten.

Nachlesen: So lief der Demo-Abend in Potsdam>>

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Die Demonstration der AfD vor dem Landtag „Zur Würde der Frau“ ging am Freitag weitgehend friedlich vonstatten. Gegendemonstranten versuchten, die Versammlung durch Pfiffe zu stören – und auch durch Tampon-Würfe. Die Polizei, mit 350 Beamten im Einsatz, erteilte drei Platzverweise. Unser Fotograf war vor Ort.

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Es kam wegen der Abdrängung der Protestierer weg von der Kundgebung der Alternative für Deutschland zu massiven Schiebereien und Rangeleien und zu drei Platzverweisen. Ein Bildreporter wurde im Dienst behindert. Aus den Fenstern der Fachhochschule wurden Transparente gehängt und Tampons geworfen, denn die AfD-Frauen demonstrierten gegen Gewalt gegen Frauen, durch Flüchtlinge begangen. Feministinnen warfen der AfD unterdessen Rassismus vor.

Der Frauenpolitische Rat hatte zuvor am Filmmuseum eine Kundgebung abgehalten, an der 200 Menschen teilnahmen. Die strömten mit Beginn der AfD-Demo zum Landtag und störten durch Sprechchöre und Pfiffe.

Von Rainer Schüler

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