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Flüchtlingsprojekte sind gefragt

Potsdam schreibt 11. Integrationspreis aus Flüchtlingsprojekte sind gefragt

Zum elften Mal schreibt die Stadt ihren Integrationspreis aus. Bis zum 14. August können sich Vereine, Initiativen, Einzelpersonen, Schulen und Kindergärten bewerben. Der Integrationspreis wurde 2005 von Mitgliedern des Ausländerbeirates initiiert.

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Pflanzaktion im Potsdamer Staudenhof mit dort lebenden Flüchtlingen.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Je mehr Flüchtlinge in der Stadt, desto wichtiger das Einleben: Ob Kultur-, Sport-, Begegnungs- oder Patenschaftsprojekt – wer sich in besonderer Weise um Migranten kümmert, hat Chancen auf den seit 2005 verliehenen Integrationspreis der Stadt. Bis zum 14. August sind Bewerbungen von Initiativen, Vereine, Organisationen, Einzelpersonen, Schulen, Kitas möglich.

„Gute Beispiele gelungener Integration sollen Potsdamer motivieren, Integrationsprozesse aktiv zu unterstützen“, sagte am Donnerstag die Sozialbeigeordnete Elona Müller-Preinesberger (parteilos) vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen. Nahm die Stadt vor zehn Jahren Asylbewerber im niedrigen zweistelligen Bereich auf, waren es 2014 bereits 400. In diesem Jahr werden es 800 sein – 300 Flüchtlinge, darunter 70 Kinder, sind schon angekommen.

Das Preisgeld ist mit insgesamt 1000 Euro für drei Gewinner nicht eben üppig dotiert, dazu kommt der von der Pro Potsdam gestiftete „Sonderpreis Nachbarschaft“ in Höhe von 500 Euro. Besonders freut man sich über die „öffentliche Würdigung“, so Elvira Eichelbaum, Leiterin der Stadtteilschule Drewitz, die 2014 den Sonderpreis für das Europa-Fest erhielt. Der Integrationspreis wird am 27. September im Hans-Otto-Theater zur Eröffnung der „Potsdamer Interkulturellen Woche“ vergeben.


Bewerbungen: per E-Mail unter Migrantenbeirat@Rathaus.Potsdam.de

Von Ricarda Nowak

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