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Potsdam Fonds für Sportvereine gefordert
Lokales Potsdam Fonds für Sportvereine gefordert
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15:42 21.02.2018
Der Rasenplatz des FSV Babelsberg 74 soll zum Kunstrasenplatz werden. Der Verein will den Eigenanteil unbedingt selbst stemmen. Quelle: Jörgen Heller
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Babelsberg

Der Verein FSV Babelsberg 74 zeigt auch in finanziellen Fragen sportlichen Ehrgeiz. Für die Umwandlung des Rasenplatzes in einen Kunstrasenplatz müssen Eigenmittel in Höhe von 150 000 Euro eingeworben werden. Die Fraktion „Die Andere“ wollte helfen und hat im Sportausschuss den Antrag gestellt, dass die Stadt die Summe tragen solle.

Doch der sachkundige Einwohner der Linken-Fraktion, Ronald Sima, der auch Aufsichtsratsmitglied des Vereins ist, winkte ab: „Wir haben darüber gesprochen und entschieden, dass wir das Geld selbst aufbringen wollen. Wir wollen als Bürger der wachsenden Stadt eigenverantwortlich sein“, so Sima.

Manchmal fehlen nur kleine Summen für umfangreiche Fördergelder

Er fände es dagegen „charmant“, wenn die Stadt die Idee der Fraktion „Die Andere“ aufgreife, um einen Fonds für kleine Vereine zu schaffen. Manchmal würden nur wenige tausend Euro fehlen, um den Eigenanteil zu komplettieren und damit größere Fördermittel zu erhalten. „So ein Fonds könnte die Differenzen ausgleichen und wäre ein Signal an die Vereine der Stadt, dass sich ihr Engagement lohnt. Das würde bei vielen Vereinen etwas bewegen“, sagte Sima.

Die Fraktion „Die Andere“ zog den Antrag auf Änderung des Haushaltes zur Überarbeitung zurück. Der Ausschussvorsitzende Clemens Viehrig (CDU) schlug einen fraktionsübergreifenden Antrag vor. Der Verein sammelt derweil Spenden über seine Webseite www.fsv-babelsberg74.de

Von Peter Degener

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