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Potsdam Potsdam Museum bekommt Potsdamer Männer geschenkt
Lokales Potsdam Potsdam Museum bekommt Potsdamer Männer geschenkt
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01:15 03.03.2019
Michael Lüder (2.v.l.) übergibt elf seiner Bilder an das Potsdam Museum. Mit dabei: Susanne K. Fienhold Sheen vom Förderverein des Potsdam Museums (l.) und Jutta Götzmann, Direktorin des Potsdam Museums (2.v.r.) Quelle: Christine Homann/Stadt Potsdam
Potsdam

Elf eindrucksvolle Portraits des Fotografen Michael Lüders wechselten am Donnerstag im Rechenzentrum den Besitzer. Der Fotograf übergab sie dem Potsdam Museum. Zuvor waren die Werke und 41 weitere Portraits im September als Teil einer Ausstellung im Kunsthaus „Sans Titre“ zu sehen. Titel der Schau war „Sans Femmes“ (französisch für „ohne Frauen“). Lüder hatte entsprechend nur Männer abgelichtet. Sie alle sind Potsdamer.

Der erfolgreiche Defa-Regisseur Rainer Simon, fotografiert von Michael Lüder, als Teil seiner Ausstellung "Sans Femmes". Es ist eine Schenkung an das Potsdam Museum, gemeinsam mit 10 weiteren Portraits Quelle: Michael Lüder

Auf seinen Bildern sind bekannte Männer zu sehen, wie der Olympiasieger Sebastian Brendel und der erfolgreiche Defa-Regisseur Rainer Simon. Und unbekannte Potsdamer Männer standen für Lüder Modell, wie etwa ein Markthändler.

Lüder stemmte die Ausstellung gemeinsam mit dem Förderverein des Potsdam Museums. Der organisierte unter anderem den Ausdruck der Bilder auf hochwertigen Materialien, sodass sie nun lange im Archiv des Museums erhalten bleiben.

Jörg Nähte, Gärtner im Park Babelsberg, fotografiert von Michael Lüder, als Teil seiner Ausstellung "Sans Femmes". Quelle: Michael Lüder

„Ich bin gebürtiger Potsdamer und ich freue mich, dass ich einen Teil der Bilder zurück ins Museum geben kann“, sagte Michael Lüder. „Als Gegenleistung für die Unterstützung des Vereins und des Museums.“

„Wir stocken den Bestand unsere Bilder, die wir von Herrn Lüder schon haben, jetzt auf“, sagte Museums-Direktorin Jutta Götzmann. Für das Museum sei interessant, wer auf den Bilder zu sehen ist, sagte Götzmann weiter. „Also von der Stadtgesesllschaft und der dokumentarischen Seite her. Und ich finde es sehr spannend, wie unterschiedlich diese Portraits fotografiert sind.“

Von Annika Jensen

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