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Frank Steffens ist der dritte Bewerber

Wer wird Oberbürgermeister-Kandidat der SPD? Frank Steffens ist der dritte Bewerber

Das Trio ist komplett: Der 49-jährige ehemalige Fachbereichsleiter Grün- und Verkehrsflächen, Frank Steffens, wirft nun nach Bürgermeister Burkhard Exner und Sozialdezernent Mike Schubert seinen Hut für die Nominierung als OB-Kandidat der SPD in den Ring. Steffens ist einfaches Parteimitglied ohne Funktion – er rechnet sich Außenseiterchancen aus.

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Frank Steffens.
 

Quelle: Privat

Potsdam.  Überraschungsbewerber im Rennen um die Nominierung eines Oberbürgermeisterkandidaten der SPD: Der 49-jährige Frank Steffens – ehemaliger Fachbereichsleiter Grün- und Verkehrsflächen in der Stadtverwaltung, danach Chef des Fuhrparkmanagements im Stadtwerkekonzern – will nach MAZ-Informationen ebenfalls seinen Hut in den Ring werfen. Steffens ist einfaches SPD-Mitglied ohne Funktion. Er lebt seit 2006 in Potsdam und gehört dem Ortsverein Mitte-Nord an.

In den vergangenen Tagen haben sich bereits Bürgermeister Burkhard Exner und Sozialdezernent Mike Schubert offiziell erklärt. Steffens wurde im 2010 einer größeren Öffentlichkeit bekannt, als ihn der damalige Baudezernent Matthias Klipp (Grüne) nach einem Zerwürfnis kalt stellte und ihn ohne Beschäftigung in ein Mini-Büro abschob. Steffens klagte – und gewann in mehreren Instanzen, wurde aber zu den Stadtwerken versetzt.

Der im Emsland aufgewachsene Steffens ist studierter Bauingenieur. Derzeit ist er arbeitslos und macht an der Fernuni Hagen einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften.

In seinem Brief an die Mitglieder erklärt er seine Motivation für die Bewerbung: In der Vergangenheit habe er sich „stets als Dienstleister der Potsdamer Bürgerinnen und Bürger sowie der Kommunalpolitik gesehen. Diesen Dienstleistungsgedanken möchte ich als Oberbürgermeister gerne fortsetzen“.

Steffens hebt zudem seine sehr gute Kenntnis des Kerns der Stadtverwaltung und des Stadtwerkekonzerns hervor. „In beiden Organisationen bin ich nach wie vor bestes vernetzt und mit den internen Stärken und Schwächen bestens vertraut.“

Er selbst sieht sich im Bewerberpool am ehesten als David gegen Goliath: „Mir ist durchaus bewusst, dass ich im Gegensatz zu meinen Mitbewerbern nicht den Bekanntheitsgrad eine Beigeordneten oder eines Bürgermeisters habe. Aufgrund dessen sehe ich mich in der Rolle des Außenseiters.“ Dennoch habe er den Entschluss gefasst, sich „der Herausforderung zu stellen und mit frischem Wind und neuen Impulsen das Wahlangebot zu erweitern“, heißt es in dem Brief an die SPD-Mitglieder.

Die SPD-Mitglieder werden am 20. Januar auf einer Mitgliedervollversammlung über ihren Kandidaten entscheiden. Zuvor sind im November zwei Vorstellungsrunden der Kandidaten geplant, eine im Potsdamer Süden, die andere in der Innenstadt.

Von Ildiko Röd

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