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Frauchen und Hund beißen beide zu

Tumult an Straßenbahnhaltestelle in Drewitz Frauchen und Hund beißen beide zu

Gleich mehrere Streifenwagen mussten am Dienstag zu einem bissigen Streit in Drewitz anrücken. Eine verbale Auseinandersetzung in einer Straßenbahn war derart eskaliert, dass am Ende Blut floß, ein Kleidungsstück zerrissen war und die Polizei sich gegen Tritte wehren musste.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Am späten Dienstagabend gegen 23:15 Uhr gerieten mehrere Personen in einer Straßenbahn in Streit. Die verbale Auseinandersetzung nahm kein Ende. Mitten drin eine 20-jährige Frau mit Hund und ihrem Begleiter. Als die Bahn schließlich an der Haltestelle Hans-Albers-Straße hielt, eskalierte die Situation.

Einfach zugebissen

Vier Personen betraten die Bahn, griffen nach dem Begleiter der 20-Jährigen und versuchten den Mann aus der Bahn zu ziehen.

Dies wollte die 20-Jährige verhindern – und biss zu. Leidtragender der Bissattacke war ein 34-jährier Mann, den die stark alkoholisierte Frau als Angreifer ausgemacht hatte. Der Mann trug eine blutende Bisswunde und ein zerrissenes T-Shirt davon. Ob er wirklich ein „Angreifer“ war oder einfach die Situation schlichten wollte, war zunächst nicht zu klären.

Wie der Herr, so’s Gescherr

Der Hund der 20-Jährigen suchte sich nun ebenfalls ein Opfer. Eine am Streit unbeteiligte Frau wurde von dem Hund auserkoren. Der Hund biss der 28-Jährigen in die Wade.

Derweil tobte die 20-Jährige weiter. Sie schrie laut herum und schlug mehrfach gegen die Scheiben der Straßenbahn-Haltestelle.

Tritte und Beleidigungen

Kurze Zeit später war die Polizei mit sechs Streifenwagen vor Ort. Zur Begrüßung wurden die Beamten mehrfach beleidigt. Zudem versuchte die 20-Jährige die Polizisten zu treten.

Der Abend endete für die Frau im Polizeigewahrsam. Sie pustete sich auf 1,61 Promille.

Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Von MAZonline

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