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Potsdam Friedrichspark soll Richtung Paaren wachsen
Lokales Potsdam Friedrichspark soll Richtung Paaren wachsen
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19:38 29.04.2018
Blick auf den Friedrichspark mit dem Hornbach-Baumarkt. Quelle: Foto: Köster
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Marquardt/Paaren

Rathaussprecher Markus Klier bestätigte auf MAZ-Anfrage, dass 100 Hektar „westlich der Bundesautobahn etwa auf der Höhe des Friedrichsparks“ als „Vorsorgestandort für großflächige gewerblich-industrielle Vorhaben“ gesichert werden sollen.

Die Debatte um die künftige Gestaltung des fast 80 Hektar großen Friedrichsparks nahe Marquardt beschäftigt am Mittwoch wieder die Stadtverordneten. Einziger nennenswerter Nutzer ist bislang der Hornbach-Baumarkt. Streit gibt es vor allem um die mögliche Bauhöhe weiterer Gewerbeansiedlungen.

Aus früheren Planungen für einen Freizeitpark mit Skiturm blieb die Genehmigung für bis zu 60 Meter. Im jüngsten Bauausschuss beharrten die Stadtplaner auf einer Mindesthöhe von 35 Meter. Die Ortsbeiräte von Marquardt, Satzkorn und Uetz-Paaren hingegen drängen auf eine Höhenbeschränkung von 20 Meter.

Kurz nach dem Friedrichspark geht es am Mittwoch bei den Stadtverordneten ein weiteres Mal um Gewerbeflächen. Thematisiert wird die Sicherung weiterer Entwicklungsmöglichkeiten in einer Stellungnahme des Rathauses zum zweiten Entwurf des Landesentwicklungsplanes für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Festgestellt wird in der Einführung, dass das „Angebot insbesondere an hochwertigen Gewerbeflächen langfristig nicht mehr ausreichen wird, um die Nachfrage zu bedienen“.

Der „Standort Potsdam Nord“ mit der Flächenreserve auf Paarener Seite der Autobahn sei „bereits im Jahr 2007 mit der Landesregierung diskutiert“ worden, heißt es in der Stellungnahme, die noch von den Stadtverordneten bestätigt werden soll: Durch die „exzellente“ Anbindung an die Bundesautobahn, den nahen möglichen Gleisanschluss und eine Größe von mehr als 100 Hektar bei gleichzeitiger Nähe zur Potsdamer Innenstadt sei die Fläche „ideal zur Ansiedlung eines großflächigen gewerblich-industriellen Betriebs geeignet“.

Im Flächennutzungsplan der Landeshauptstadt ist das künftige Gewerbegebiet noch nicht zu finden: „Dieses Entwicklungspotenzial soll ... langfristig erhalten werden und bis zu einer konkreten Aktivierung bewusst als landwirtschaftliche Fläche ... dargestellt werden“, heißt es in der Stellungnahme der Stadt. Rathaussprecher Klier bestätigt: „Es geht um eine reine Vorhaltung.“ Im Flächennutzungsplan sei das Areal als „Fläche für die Landwirtschaft dargestellt“.

Von Volker Oelschläger

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