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Frühestens 2015 gibt es Geld

Strategie "Aktiv älter werden in Potsdam-Mittelmark" Frühestens 2015 gibt es Geld

Zehn Punkte umfasst die Strategie "Aktiv älter werden im Landkreis Potsdam-Mittelmark". Doch frühestens ab 2015 wird Geld zur Verfügung stehen, um sie zu verwirklichen. Das mussten die Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit und Soziales in ihrer jüngsten Beratung zur Kenntnis nehmen.

Bad Belzig. "Weil das Parlament einen Doppelhaushalt für 2013/2014 verabschiedet hat, ist dieser Kostenpunkt vorerst nicht ohne konkreten Deckungsvorschlag zu realisieren", erklärte Thomas Schulz. Vorbehaltlich der Zustimmung der Abgeordneten will das von ihm geleitete Sozialressort jährlich 300.000 Euro zur Unterstützung von Rentnern und Ruheständlern einplanen. Bis dahin rät die Verwaltung, die Vorhaben zu diskutieren.

Sie sieht die Unterstützung von Interessenvertretungen für Senioren in Ämtern, Städten und Gemeinden zwischen Havel und Fläming vor. Insbesondere sollen Initiativen, die dem Gemeinwesen nutzen, berücksichtigt werden. Eine zentrale Festveranstaltung zur angemessenen Würdigung des ehrenamtlichen Einsatzes für die reifen Semester wird organisiert. In Kooperation mit der Akademie zweite Lebenshälfte kann die modulare Senior-Trainer-Ausbildung fortgesetzt werden. In Kooperation mit dem Sportbund sind die Aktivitäten zur Gesunderhaltung sowie mit Volkshochschule und weiteren Anbietern das lebenslange Lernen der älteren Generation zu forcieren. Gesundheitspartnerschaften und enge Zusammenarbeit mit den Krankenkassen finden sich ebenfalls in den Empfehlungen. Jedwede Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine lange Mobilität ‒ vom Elektrofahrrad bis zum Bürgerbus ‒ soll von Politik und Verwaltung gefördert werden. Neue Formen der Koordination von Dienstleistungen inklusive. Nicht minder müsse Augenmerk auf die Umwandlung des Lebensumfeldes gerichtet werden. Demnach sollen altersgerechte und barrierefreie Umbauten in strukturschwachen Kommunen bei der Verteilung des Geldes aus dem Kreisentwicklungsbudget vorrangig bedacht werden. Nicht zuletzt ist das Engagement in Zukunftswerkstätten inhaltlich auszuloten und dann mit einer Kampagne für die Öffentlichkeit darzustellen, damit weitere Mitstreiter und Sponsoren gewonnen werden können.

Von der Vorlage enttäuscht zeigte sich Herlind Leo. "Im Gegensatz zum geforderten Beschluss ist das Papier diffus. Es sind weder Termine noch Verantwortlichkeiten festgelegt", monierte die sachkundige Einwohnerin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Sowohl der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Wolfgang Kroll, als auch Astrit Rabinowitsch (Die Linke) relativierten ihre Kritik. "Unter den Umständen können wir noch die Ausgestaltung des Programms konkretisieren", so die Ausschusschefin.

Von René Gaffron

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