Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Gänseblümchen à la carte
Lokales Potsdam Gänseblümchen à la carte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 08.04.2017
Die Gartenpiratinnen Karen Münzner (l.) und Susanne Hackel starten am 29. April mit „Frühlingsblüten rosa“. Quelle: Nadine Fabian
Bornstedt

Es wird wieder bunt am Grünen Wagen! Die Gartenpiratinnen Karen Münzner und Susanne Hackel bitten auch 2017 zu ihrer Reihe „Vom Garten in den Topf“ in den Volkspark Potsdam. Die kulinarische Entdeckungsreise über Wiesen, durch Beete und Rabatten startet damit in die dritte Runde.

Wohin die Reise genau geht, gibt Exkursion für Exkursion eine Farbe vor. So heißt es zum Auftakt am 29. April „Frühlingsblüten rosa“. Dann führen die Gartenpiratinnen ihre Gäste durch heimische Gärten und Obsthaine, ernten essbare Blüten wie Gänseblümchen und Hornveilchen, verzieren damit Küchlein und andere Naschereien, brühen Apfelblütentee und haben noch so manch Überraschung parat.

Die „Vom Garten in den Topf“-Neuauflage ist aber nicht nur ein Spiel der Farben. In diesem Jahr geht’s vom Grünen Wagen an der Viereckremise aus auch kreuz und quer durch die Gärten der Welt. Wer also mit Karen Münzner – Floristin und Gartengestalterin – und Susanne Hackel – Heilpraktikerin und Kräuterexpertin – durch den Volkspark streift, wird dabei immer auch in die Ferne schweifen. Bis in den November hin­ein macht die kulinarische Karawane Station in Frankreich, in der Türkei, in England, Russland und im hohen Norden. Sie folgt Traditionen und Ritualen und taucht ein in fremde Gartenkultur. Vom aromenschweren Orient hinüber zur kühlen englischen Teeparty – es ist ein reizvolles Programm, das Karen Münzner (41) und Susanne Hackel (37) für die warmen Tage ersonnen haben. Und das mitten im tristen Januar! „Gerade im Winter, wenn die Farbe fehlt, geht das besonders gut“, so Susanne Hackel. „Dann hat man doch erst recht Lust auf Farbe. Das beflügelt die Ideen geradezu.“ Außerdem wolle man auch immer für sich etwas Neues entdecken, sagt Karen Münzner: „Weil Neugier Leidenschaft hervorbringt“.

Mit Spannung erwarten die Gartenpiratinnen nun die ersten Gäste. „Wir wünschen uns schönes Wetter und genauso nette Leute wie im vergangenen Jahr“, sagt Susanne Hackel. „Die Gruppen sind immer verschieden, aber die Stimmung ist einfach immer gut. Das Gefühl trägt einen durch die ganze Woche.“

Die Termine

Am 29. April laden die Gartenpiratinnen zu „Frühlingsblüten rosa“ ein – Zart und zauberhaft: ein Besuch der Obstblütenhaine in Brandenburgs Gärten.

Am 20. Mai heißt es „Seerosen weiß“ – Geheimnisvoll und inspirierend: französische Leckereien und der Garten von Monet.

Am 17. Juni geht es um „Mohn rot“ – Pulsierend und intensiv: die Aromen der türkischen Sonnengärten und die feurige Brücke zum Orient.

Am 19. August gibt es „Pfefferminz grün“ – Kühl und seriös: eine Teeparty mit Alice und sommerliche englische Landschaftsgärten.

Am 21. Oktober dreht sich alles um „Zwiebel gold“ – Gold und glänzend: bei Hexe Baba Jaga im herbstlichen Russland.

Am 18. November ist „Koboldgrau“ zu erleben – Unbezwinglich und schlicht: der Zauber der rauchtgrauen Nächter zur Mittwinterzeit und die Traditionen rund um das Räuchern.

Die Veranstaltungen finden immer samstags von 16 bis 20 Uhr statt, im November von 14 bis 18 Uhr. Die Teilnahme kostet 30 Euro. Treffpunkt ist der Grüne Wagen im Volkspark.

Anmeldungen sind erbeten unter gartenpiratenpdm@gmail.com oder 0331/5851736. nf

Von Nadine Fabian

Potsdam CDU übt Kritik an Kulturministerin Münch - Garnisonkirche als Moschee: Vorschlag abstrus?

Wo sollen die Potsdamer Muslime beten? Der Vorschlag von Kulturministerin Martina Münch (SPD), das Garnisonkirchenschiff als Moschee zu nutzen, sorgt für Irritationen. Die CDU wirft der SPD-Politikern Naivität vor.

05.04.2017
Potsdam 71-Jährige wird Opfer von Betrügern - Potsdamerin fällt auf „Enkeltrick“ rein

Weil sie hilfsbereit war, verlor sie Geld: Eine 71-jährige Frau aus Groß Glienicke ist einem betrügerischen Pärchen aufgesessen. Jetzt hat die Polizei ein Phantombild veröffentlicht und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

05.04.2017

Nach Angaben des Asta der Universität Potsdam droht rund 1000 Studenten die Exmatrikulationen von Amtswegen aufgrund des Erreichens der doppelten Regelstudienzeit. Entsprechende Briefe seien an die Studenten rausgegangen. Eine Uni-Sprecherin hält dagegen. Die Briefe seien nicht als Drohung, sondern als „Weckruf“ zu verstehen

05.04.2017