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Potsdam Galaktischer Superfleck erstmalig im Film
Lokales Potsdam Galaktischer Superfleck erstmalig im Film
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11:47 20.10.2015
Sternflecken an den Polen des Sterns XX Tri . Quelle: : A. Künstler, T. A. Carroll und K. G. Strassmeier, AIP.
Potsdam

Mal abgesehen von unserer Sonne ist es laut Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) generell nicht möglich, die Oberfläche von anderen Sternen direkt abzubilden. Ein Zustand, der Wissenschaftler selbstredend keine Ruhe lässt. Experten entwickelten daher ausgefeilte mathematische Methoden und Beobachtungstechniken, um Sternoberflächen wenigstens indirekt aufzulösen.

Die Wissenschaftler wollten jedoch die Sternoberfläche nicht nur abbilden, sondern auch ihre Entwicklung zu rekonstruieren. Dafür werden Zeitreihen hoch aufgelöster Spektren mehrerer Sternrotationen benötigt.

Dazu fähig ist das robotische Teleskop STELLA auf Teneriffa. Von dort aus begann mit der spektroskopischen Abtastungen des Roten Riesensterns XX Tri. Der Stern mit einer Rotationsperiode von 24 Tagen ist unter den Astronomen kein Unbekannter. Geradezu berühmt wurde er einen Superfleck mit einer Ausdehnung von 12 x 20 Sonnenradien (Strassmeier 1999).

Sechs Jahre stand XX Tri im Fokus der Wissenschaftler. Jetzt konnte die Entwicklung der Sternoberfläche rekonstruiert und in einem Film für alle erkennbar sichtbar gemacht werden.

Der Film zeigt die Verteilung der Sternflecken auf XX Tri und ihre sich ständig verändernde Morphologie, wie Fragmentierung und Verschmelzung von Flecken auf unterschiedlichen Zeitskalen.

Weitere sensationelle Entdeckungen

Sensationelle Entdeckung im All: Potsdamer Wissenschaftlern ist die Beobachtung eines bislang einzigartigen Phänomens geglückt: Ein verhältnismäßig gewöhnlicher Stern im Sternbild Großer Hund gibt nicht wie die Sonne relativ gleichmäßige Röntgenstrahlung ab, sondern blinkt wie eine warnende Ampel in der Nacht.

Kollisionen auf der Milchstraße: Potsdamer Forscher rekonstruierten Entstehungsgeschichte der Galaxie. Ein Team von Wissenschaftlern unter Leitung von Ivan Minchev vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) kann die Entstehungsgeschichte der Milchstraße mit neuen Details rekonstruieren.

Die Milchstraße flattert: Astronomen des Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) haben nachgewisen, dass bisher unbekannte Kräfte an unserer Heimatgalaxie zerren und die Milchstraße daher nicht nur um das galaktische Zentrum rotiert, sondern sich auch nach oben und unten bewegt.

Besondere Rote Riesensterne entdeckt: Die Beobachtung einer Gruppe Roter Riesensterne hat ein erstaunliches Ergebnis gebracht, das mit den herkömmlichen Standardmodellen der Wissenschaft nicht zu erklären ist. Diese Sterne ticken einfach anders.

Potsdamerin entdeckt Raser-Stern: Sensation am Sternenhimmel: MACHO 176.18833.411 rast mit einer so schnellen Geschwindigkeit durch die Milchstraße, wie kein anderer Stern. Entdeckt hat den Raser eine Potsdamer Wissenschaftlerin des AIP. Dank des Sterns, konnte die Forscherin neue Erkenntnisse über Sternbewegungen im Zentrum der Milchstraße gewinnen.

INFO: Sternflecken entstehen durch das oberflächliche Auftauchen magnetischer Flussröhren, die ihren Ursprung im inneren Dynamoprozess eines Sterns haben. Sie sind von astrophysikalischem Interesse, da sie eng mit starken Magnetfeldern verbunden sind.

Von MAZonline

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