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Garnisonkirche: 135 000 Euro für die Treppe

Potsdam Garnisonkirche: 135 000 Euro für die Treppe

Die Spenden für den Wiederaufbau der Garnisonkirche sprudeln: 135 000 Euro sind seit Mitte Juli dank der Patenschaften für insgesamt 35 Treppenstufen zusammengekommen. Auch die Bibliothek kann eingerichtet werden. Jetzt fehlt nur noch eine Million Euro – dann ist der Turm finanziert.

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Hier soll der Turm der Garnisonkirche entstehen.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Innenstadt. Die Spendensammlung für den Wiederaufbau des Garnisonkirchturms geht voran: 135 000 Euro sind seit Mitte Juli dank der Patenschaften für insgesamt 35 Treppenstufen zusammengekommen. Das sagte Stiftungsvorstand Wieland Eschenburg gestern auf MAZ-Anfrage. Bereits vor einigen Wochen hatte sich ein Pate bereit erklärt, den Bau der Bibliothek im Kirchturm zu finanzieren. Kostenpunkt: 250 000 Euro. Im Juli machte eine anonyme Großspende für den Bau der Aussichtsplattform Schlagzeilen. 1,5 Millionen Euro hat der Gönner dafür zugesichert.

Wie berichtet, können Spender einzelne Teile des Bauwerks finanzieren. Die Palette der Bauteile ist einem Spendenkatalog der Stiftung und der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche aufgelistet. Bei der Vorstellung des Katalogs im Juli hieß es, dass damit „potenziellen Spendern neue Möglichkeiten aufgezeigt“ werden sollen. Die Idee, die hinter dem Spendenkatalog steckt, hängt nach Auffassung der Organisatoren mit der Verbindung des Spenders zu seinem gespendeten Bauteil zusammen. Der Name soll im Zuge des Baus an einem Ziegel, einer Stufe oder einem gesamten Raum oder Gebäudeteil im Turm sichtbar gemacht werden. 2500 Euro kostet beispielsweise eine Stufe aus den beiden unteren Treppenhäusern; 5000 Euro eine Stufe der oberen Treppe.

Laut Vorstandsmitglied Eschenburg beträgt die Finanzierungslücke für den Turmbau derzeit nur noch eine Million Euro. Die abgespeckte Turm-Variante wird mit 26 Millionen Euro veranschlagt. Derzeit geht es darum, ob der Bund grünes Licht für dieses abgespeckte Konzept gibt.

Von Ildoko Röd

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