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Potsdam Garnisonkirche: Hitler und Ulbricht im Zwiegespräch
Lokales Potsdam Garnisonkirche: Hitler und Ulbricht im Zwiegespräch
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12:14 14.11.2017
Ausschnitt aus einem Video des Karikaturisten Jörg Hafemeister. Quelle: Hafemeister
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Potsdam

Mit einem Festgottesdienst hatte die Stiftung Garnisonkirche Ende Oktober 2017 den Startschuss für den umstrittenen Wiederaufbau des Turms der einstigen Potsdamer Militärkirche gegeben. In dem knapp 90 Meter hohen Turm will die Nagelkreuzgemeinde ihre internationale Versöhnungsarbeit fortsetzen, die 2011 in einer provisorischen Kapelle begonnen wurde.

Der im Krieg schwer zerstörte Turm war 1968 auf Geheiß der DDR- Führung gesprengt worden. Etwa 50 Demonstranten protestierten mit einem Megafon und Trillerpfeifen lautstark gegen den Wiederaufbau. Zu den Kritikern zählen zahlreiche Initiativen auch von evangelischen Christen, die in der Garnisonkirche eine Stätte des preußischen Militarismus sehen.

So soll sie einmal aussehen, die Garnisonkirche. Quelle: MAZonline

Kriegskirche oder Versöhnungsort?

Auch Karikaturist Jörg Hafemeister hat sich Gedanken zum Wiederaufbau gemacht und lässt in einem Video-Clip Protagonisten einer längst vergangenen Zeit wiederauferstehen.

Die Fronten sind verhärtet. Die MAZ lädt daher am 22. November 2017 zum Talk: „Die Garnisonkirche – ein neues Wahrzeichen für Potsdam?“.

Zu der Veranstaltung im Potsdam Museum am Alten Markt sind Befürworter und Gegner geladen. Der Eintritt ist frei und über www.MAZ-online.de/turmtalk ist die Anmeldung möglich. Ab sofort kann auch eine telefonische Anmeldung für die Veranstaltung erfolgen unter: 0331/28 40–294.

Referenten

– Andreas Kitschke, Experte für Potsdamer Kirchenbauten,

– Wieland Eschenburg, Kommunikationsvorstand der Stiftung Garnisonkirche,

– Lutz Boede, einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen die Garnisonkirche

– Gerd Bauz, Vertreter Martin-Niemöller-Stiftung e.V.

Von MAZonline

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