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Verleugnet Potsdam den Revolutionär?

Gedenken an Max Dortu Verleugnet Potsdam den Revolutionär?

Der Demokrat und Revolutionär Maximilian Dortu wurde am 31. Juli 1848 in Freiburg/Breisgau hingerichtet. Das preußische Militär hatte den Potsdamer gejagt. An vielen Stellen in Deutschland wird an Dortu erinnert. Doch wie geht seine Heimatstadt mit ihm um? Der Verein zur Förderung antimilitaristischer Traditionen geht mit Potsdam hart ins Gericht.

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Der Potsdamer Max Dortu wurde 1848 hingerichtet.

Quelle: MAZ

Potsdam. Der Verein zur Förderung antimilitaristischer Traditionen in der Stadt Potsdam und die Fraktion „Die Andere“ üben scharfe Kritik an der Stadtverwaltung. Diese tue sich immer noch schwer beim Andenken an den Revolutionär Maximilian Dortu, der in Potsdam geboren wurde. Der Demokrat Dortu wurde am 31. Juli 1849 im Alter von 23 Jahren in Freiburg von preußischen Militärs hingerichtet. Dieses Datum jährt sich am Freitag.

„Der Tag ist Anlass für demokratisch gesinnte Bürger in Freiburg und Potsdam, an das kurze Leben Max Dortus, an seinen Kampf für Freiheit und Menschenrechte und an seine Ermordung durch preußische Militärs zu erinnern“, so Lutz Boede, Fraktionsgeschäftsführer der Fraktion „Die Andere“.

Während aber in Freiburg auch der Oberbürgermeister das Gedenken fördere und unterstütze, tue sich Dortus Heimatstadt Potsdam noch immer schwer mit dem charismatischen Revolutionär, so Boede. „Stattdessen betreibt die Stadt Potsdam den Wiederaufbau der Garnisonkirche und führt noch heute preußische Militärs wie Hindenburg und Wrangel in der Ehrenbürgerliste.“ Potsdams Gedenkpolitik greife häufig die schwarz-weiß-roten Traditionslinien der Monarchie und des Militarismus auf und vernachlässige die Erinnerung an die schwarz-rot-goldenen Traditionslinien der Republik und der Demokratie.

Die Gedenkveranstaltung für Max Dortu findet am Freitag, dem 31. Juli, um 14 Uhr am Geburtshaus Maximilian Dortus in der Dortustraße/Ecke Yorckstraße statt.

Von MAZ-online

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