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Potsdam Geflutete Baugrube gefährdet Trinkwasser in Potsdam
Lokales Potsdam Geflutete Baugrube gefährdet Trinkwasser in Potsdam
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13:27 04.01.2017
Wasserwerk in der Leipziger Straße. Quelle: Michael Hübner
Potsdam

Eine überfüllte Baugrube in der Potsdamer Innenstadt könnte auf Dauer die Trinkwasserversorgung von rund 40 000 Bürgern gefährden.

Dies hätten die Stadtwerke dem Gesundheitsamt in der vergangenen Woche angezeigt, bestätigte Stadtsprecher Jan Brunzlow am Mittwoch. Zuvor hatten die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ berichtet. Die riesige Baugrube für eine Tiefgarage direkt neben einem Schutzgebiet für ein Wasserwerk besteht seit 2013 und ist mittlerweile teilweise voll Wasser gelaufen.

Die Stadt habe den Bauherrn Speicherstadt Potsdam GmbH nun aufgefordert, die Grube innerhalb von drei Monaten zuzuschütten, sagte Brunzlow.

Wasserwerke in Potsdam

Vor rund 140 Jahren, am 1. Juli 1876, wurde in der Bertinistraße am Jungfernsee das erste Wasserwerk in Potsdam in Betrieb genommen.

1952 wurde das veraltete Werk stillgelegt.

Heute gibt es in Potsdam fünf Wasserwerke: Leipziger Straße, Wildpark, Nedlitz, Rehbrücke und Ferch

Das Wasserwerk in der Leipziger Straße wurde 1900 in Betrieb genommen. Es versorgt die Teltower Vorstadt, Templiner Vorstadt, Caputh, Waldstadt, Babelsberg, Schlaatz und Zentrum Ost mit Trinkwasser.

Förderkapazität liegt durchschnittlich bei 10.000 m³ pro Tag

Von Klaus Peters

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