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Gegen Krieg und für Abrüstung

15. Potsdamer Ostermarsch Gegen Krieg und für Abrüstung

Mehr als 100 Potsdamer haben sich am Sonntagnachmittag für eine „friedliche und sozial gerechte Welt“ auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor versammelt. Zur Kundgebung zum 15. Potsdamer Ostermarsch aufgerufen hatte die hiesige Friedenskoordination gegen Militarismus, Nationalismus, Rassismus und Krieg.

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Mehr als 100 Potsdamer kamen am Sonntag zur Kundgebung auf den Vorplatz des Brandenburger Tores.

Quelle: Christel Köster

Innenstadt. Horst Jäkel, Sprecher der Potsdamer Friedenskoordination, forderte die Abschaffung aller Atom- und Massenvernichtungswaffen, ein Verbot des Einsatzes von Kampf-Drohnen, ein Ende aller Kriegseinsätze von Bundeswehr und Nato ohne UN-Mandat sowie einen Stopp aller deutschen Waffenexporte. Hinter den USA und Russland belegt Deutschland den dritten Rang bei internationalen Rüstungsexporten. Millionen Menschen seien auf der Flucht – auch, weil Deutschland Waffen eben nicht nur an Nato-Staaten, sondern in Kriegs- und Krisengebiete des Nahen und Mittleren Ostens liefere, sagte der Linke-Bundestagabgeordnete Norbert Müller bei der Kundgebung. Die Bundesregierung sei jedes Jahr in mehr militärische Konflikte verwickelt. Keinesfalls werde die Linke ihr „Profil als Antikriegspartei verwässern“. Die Grenzen zu Syrien müssen für Waffen- und Geldlieferungen geschlossen werden. Stattdessen liefere die Bundesregierung Waffen an Regimes wie Saudi-Arabien und Katar. Angesichts einer Todesquote von 1:28 – „auf einen toten Dschihadisten kommen 28 tote Zivilisten“ – gebe es keinen „sauberen Krieg“, so Müller. Gestraft werde immer die Zivilbevölkerung. Hoffnungen setze er in weitere Friedensgespräche in Syrien. Helfen können nur humanitäre Lösungen. „Waffen schaffen keinen Frieden.“

Von Ricarda Nowak

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