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Gemeinsame Einheitsfeier der Freunde

Städtepartnerschaft Potsdam-Bonn Gemeinsame Einheitsfeier der Freunde

Eine Freundschaft, die schon fast 30 Jahre währt, verbindet Potsdam und Bonn. Seit 1988 besteht die Partnerschaft zwischen den Städten, bis heute wird sie gut gepflegt. Dafür sind vor allem zwei Vereine zuständig – und die schrauben schon am nächsten Highlight.

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Bonn erwartet die Freunde aus Potsdam im Oktober.

Quelle: Fotolia

Bonn/Potsdam. Diese Freundschaft zwischen Ost und West bestand schon vor dem Mauerfall: Potsdam und Bonn verbindet bereits seit 1988 eine Städtepartnerschaft. Dafür, dass diese gut gepflegt wird, sorgen Vereine in beiden Städten. In Bonn ist seit mehr als 25 Jahren der Potsdam-Verein tätig, umgekehrt mit Potsdam der Bonn-Verein. Derzeit sind vor allem die Tage der Bonner Mitglieder mit der Organisation des jährlichen Highlights befasst – dem wechselseitigen Besuch der Freunde aus der anderen Stadt zum Tag der Deutschen Einheit.

Lenné als Galionsfigur

Um Brückenbau geht es den engagierten Bonner und Potsdamer Bürgern, da ist man sich einig. „Brückenschläge in Bonn“ ist deshalb das Motto des Besuchs, das Symbolbild ist Peter Joseph Lenné – in Bonn geboren, in Potsdam durch seine Gartenbaukunst unsterblich geworden. Lenné findet auch im Programm des viertägigen Bonn-Besuchs der Potsdamer seinen Platz. Vom ersten bis zum vierten Oktober wird die Fahrt dauern. Sie ist vollgepackt mit spannenden Ausflügen und Vorträgen und lässt zugleich für den persönlichen Austausch genügend Raum.

Besonderer Wert liege auf Bonn-Typischem, heißt es von den Organisatoren. So steht schon am ersten Abend eine Herausforderung für die Potsdamer Ohren an, wenn es im Traditionslokal „Nolden“ in Bonn-Endenich mundartlich zugeht. Doch in Bonn ist man guter Dinge: „Das wird nicht nur für unsere Gäste eine Herausforderung werden.“

Besuche haben Tradition

Mit dem dialektgefärbten Einstieg soll jedenfalls gleich die richtige Stimmung entstehen, um die ehemalige Bundeshauptstadt in den kommenden Tagen zu erkunden. Natürlich konnten auch die Potsdamer ihre Wünsche äußern, so geht es beispielsweise extra ins umgestaltete und neu eröffnete Adenauer-Haus, zum Bundesrechnungshof und, natürlich, an die Wirkungsstätten des jungen Peter Joseph Lenné.

Die Besuche in den Partnerstädten haben Tradition. Sogar zu DDR-Zeiten durften einzelne Potsdamer bereits nach Bonn reisen, nach dem Mauerfall baute sich dann ein reger Kontakt in vielen gesellschaftlichen Bereichen aus. Vom Jugendaustausch bis zu Arbeitsaufenthalten städtischer Mitarbeiter reichen die Aktivitäten. Auch heute noch wird die Partnerschaft zwischen Bürgern beider Städte gepflegt, vor allem dank der beiden Partnerschaftsclubs. Der Potsdam-Club Bonn lädt regelmäßig zu Lenné-Runden ein, in denen historische und aktuelle Themen reflektiert werden.

Insgesamt unterhält Potsdam bislang acht Städtepartnerschaften, mit Sansibar in Tansania wird noch in dieser Woche eine neunte dazukommen.

Von Saskia Kirf

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