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Gespräch zwischen Eltern und Busfirma

Nach Vorfall auf der Buslinie 608 Gespräch zwischen Eltern und Busfirma

Nach dem Vorfall auf der Buslinie 608 mit zwei betroffenen Kindern sollen nun die Sichtweisen abgeglichen werden. Das Busunternehmen hat die Eltern, deren Töchter aus dem Bus geworfen sein sollen, zu einem Gespräch eingeladen.

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Die Linie 608 hält beim Deutschen Wetterdienst.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Im Streit um einen Zwischenfall mit zwei Kindern auf der Buslinie 608 hat die Familie am Freitag ein Gesprächsangebot von Regiobus-Chef Hans-Jürgen Hennig angenommen. Wie berichtet, gehen die Schilderungen der betroffenen Mädchen und des Busfahrers auseinander. Die beiden Elfjährigen berichteten, dass der Fahrer sie am Montag bei Regen an der Haltestelle Deutscher Wetterdienst aus dem Bus geschickt habe, weil sie kein Zusatzticket für die Fahrt nach Michendorf gehabt hätten. Dass ihre Monatskarte für die Fahrt nicht ausreicht, habe der Fahrer ihnen beim Einstieg nicht gesagt. Der Fahrer, der bei einem Subunternehmen von Regiobus angestellt ist, erklärt hingegen, dass die Kinder ohne Aufforderung den Bus verlassen hätten, nachdem er sie nach Geld für ein Zusatzticket gefragt habe.

Die Mail an die Familie mit der Einladung zum Gespräch sei erst am Freitag verschickt worden, weil Donnerstagnachmittag wegen des Sturms keine Zeit geblieben sei, so Hans-Jürgen Hennig. „Meine Mitarbeiter und ich waren bis Mitternacht unterwegs. Wir haben bis kurz vor 23 Uhr festsitzende Fahrgäste auf den Strecken aus den Bussen geholt und heimgebracht.“

Er gehe davon aus, dass das Gespräch dazu diene, die unterschiedlichen Versionen abzugleichen, sagte der Vater der Zwillinge am Freitag der MAZ. Die Sichtweise des Busfahrers kenne er bislang nur aus der Zeitung. „Immerhin hat es in der Einladungsmail auch endlich ein Bedauern gegeben, was wir unabhängig von den verschiedenen Sichtweisen als einen wichtigen Schritt empfinden“, so der Vater.

Von Marion Kaufmann

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