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Gesucht: Kleidung und Kleiderständer

Zentrale Spendensammelstelle für Flüchtlinge in Potsdam Gesucht: Kleidung und Kleiderständer

Eine zentrale Sammelstelle für Spenden zugunsten von Flüchtlingen ist am Dienstag in der Haeckelstraße 74 eröffnet worden. Dienstags und donnerstags können dort gebrauchte oder neue Sachen – Bettwäsche, Küchengeräte, Schuhe, Werkzeuge – abgegeben werden.

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Die ersten Spenden trudelten gleich am ersten Öffnungstag ein. Das freut Fabian Dübner, Leiter der Fachstelle Arbeitsmarktpolitik.

Quelle: christel köster

Potsdam-West. Schnell füllen sich die in die Kleidergrößen S bis XL unterteilten Regale mit Pullis, Shirts, Hosen für Männer, Frauen und Kinder. Jacken und Mäntel kommen auf Kleiderständer. .„Potsdamer spenden gern und viel“, sagt Janik Buchheim von der „Servicestelle Tolerantes und Sicheres Potsdam“. Und so haben Buchheim und Mitarbeiterinnen der Fachstelle Arbeitsmarktpolitik am Dienstag tütenweise Spenden einsortiert. Von vielen Potsdamern erwartet, hat in der Haeckelstraße 74 eine zentrale Sammelstelle für Spenden zugunsten von Flüchtlingen eröffnet. In der einstigen Möbelbörse des Rückenwind-Vereins nehmen nun Ehrenamtler dienstags von 9.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 12 bis 18 Uhr die Sachen an, sortieren die Spenden und verteilen sie je nach Bedarf an die Gemeinschaftsunterkünfte.

Ab März 2016 sollen zudem fünf Arbeitslose – davon drei Flüchtlinge – über Arbeitsförderprojekte in der Stadtverwaltung angestellt werden, um die zentrale Sammelstelle zu unterstützen, kündigte die Sozialbeigeordnete Elona Müller-Preinesberger (parteilos) an. Das Jobcenter Potsdam habe bereits die anteilige Förderung zweier Personalstellen über die „Bundesförderung Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ zugesagt. Der monatliche Bruttoverdienst werde bei 1850 Euro, die Wochenarbeitszeit bei 30 Stunden liegen, sagte Fachstellen-Leiter Fabian Dübner. Drei weitere Stellen sollen über die „Förderung von Arbeitsverhältnissen“ geschaffen werden. Im Frühjahr können die Öffnungszeiten in der Haeckelstraße entsprechend erweitert werden.

Im Januar kommen zwischen 500 und 600 Flüchtlinge nach Potsdam, sagte Elona Müller-Preinesberger. „Dann gehen weitere Einrichtungen ans Netz.“ Das Soll für 2015 hat Potsdam nicht erreicht. In den nächsten Wochen ziehen 96 Flüchtlinge in zwei Leichtbauhallen in Neu Fahrland, weitere 150 Menschen in den alten Landtag auf dem Brauhausberg. Die Stadt sollte bis Jahresende 2250 Flüchtlinge aufnehmen, tatsächlich liegt deren Zahl bei 1456.

Und die Menschen, die nach Potsdam kommen, sollen sich in Sammelstelle nun mit dem Nötigsten versorgen können:. Gebraucht wird nahezu alles – von Kleidung über Kinderwagen bis zu Küchenutensilien. Hygieneartikel stehen ebenfalls ganz oben auf der Bedarfsliste. Alle Spenden sind willkommen, so lange gebrauchte Sachen in einem Zustand sind, „dass man sie selbst auch noch benutzen würde“, appellierte die Beigeordnete. Benötigt werden zudem Bügel, Kleiderständer oder Regale. Technische Geräte wie Fernseher werden nicht angenommen. Ein Elektriker müsste die Geräte erst auf Herz und Nieren prüfen.

„Sehr froh“ über die zentrale Sammelstelle ist Regina Pautzke. Während des Eröffnungstermins brachte sie – beinah wie auf Bestellung – tütenweise Textilien mit. Die Mitarbeiterin des Softwareherstellers SAP koordiniert eine privaten Initiative innerhalb der Berliner Unternehmensdependance. Seit dem Spätsommer werden Spenden gesammelt. Zunächst wollte Regina Pautzke die Klamottentüten in der nach wie vor bestehenden Sammelstelle in der Flüchtlings-Erstaufnahme an der Heinrich-Mann-Allee abgeben. Dort war am Dienstag jedoch zu. Als sie von der Eröffnung in der Haeckelstraße erfuhr, brachte sie die Spenden direkt dorthin.

Öffnungszeiten: Di. 6.39 bis 12 Uhr, Do. 12 bis 18 Uhr

Von Ricarda Nowak

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