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Grebner will Klinik-Kette im Land Brandenburg

Gesundheit in Potsdam Grebner will Klinik-Kette im Land Brandenburg

Potsdams Klinikchef Steffen Grebner will im Land Brandenburg eine Kette kommunaler Kliniken etablieren, um die Schließung kleinerer, aber wichtiger Häuser zu verhindern. Konfessionelle Klinikkonzerne machen es vor.

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Mit grünen Luftballons haben die Leitung des Ernst-von-Bergmann-Klinikums, die Gewerkschaften und die Mitarbeiter im September 2015 gegen die Krankenhausreform des Bundes protestiert.

Quelle: Friedrich Bungert

Innenstadt. Potsdams Klinikumschef Steffen Grebner strebt eine Kette kommunaler Krankenhäuser im Land Brandenburg an. Er sieht dabei die großen konfessionellen Krankenhauskonzerne als Vorbild an. Aber auch Städte wie Hannover zeigen seiner Ansicht nach, wie man größere und kleinere Einrichtungen zusammenfügen und damit die Schließung bettenschwacher, aber wichtiger Häuser verhindern kann.

Die vom Bund vorangetriebene Krankenhausreform sei eine Bedrohung für Einrichtungen mit weniger als 500 Betten, sagte er am Dienstag im Sozialausschuss der Stadtverordnetenversammlung. Große Häuser wie das städtische Potsdamer Klinikum, das zudem mit den Krankenhäusern Bad Belzig und Forst vereint ist, hätten mit der Reform mehr Chancen als Risiken, „aber die Risiken sind auch für uns da.“ Das mit 1000 Betten auf Platz der 52 der deutschen Klinik-Liste stehende Ernst-von-Bergmann-Krankenhaus verliere mit der Reform drei bis vier Millionen Euro Einnahmen pro Jahr, weil es zum Beispiel für hohe „Masseleistungen“ bestraft werde. Es hat einen Investitionsbedarf von zwölf Millionen Euro, bekommt aber nur fünf Millionen pro Jahr, müsste sieben Millionen verdienen, schafft das aber nicht ganz. „Hier wird Anlagevermögen verzehrt“, sagte Grebner, „bis nichts mehr da ist.“

Man halte aber faktisch alle Disziplinen am Laufen, was bei kleineren Häusern wie dem St. Josefs nicht machbar sei.

Von Rainer Schüler

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