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Großer Andrang bei Helfertreffen

Flüchtlingsunterkunft Neu Fahrland Großer Andrang bei Helfertreffen

Noch vor einer Woche herrschte eine aggressive und feindliche Stimmung in Neu Fahrland, als die Pläne für eine Notunterkunft für Flüchtlinge vorgestellt wurden. Eine Woche später gab es wieder großen Andrang, doch diesmal kamen nur jene, die sich für die Flüchtlinge engagieren wollen.

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Immer mehr Stühle waren nötig, bis fast 70 Einwohner einen Platz gefunden hatten. Danach wurde die ehrenamtliche Hilfe für die Flüchtlinge ins Rollen gebracht.

Quelle: Peter Degener

Neu Fahrland. Erneut wurde es im Neu Fahrländer Bürgertreff unerwartet eng, als am Mittwochabend die geplante Unterbringung von Flüchtlingen in dem Potsdamer Ortsteil thematisiert wurde. Doch im Gegensatz zu der überfüllten Anwohnerversammlung vor einer Woche herrschte diesmal eine positive und konstruktive Stimmung. Ortsvorsteherin Carmen Klockow (Bürgerbündnis) hatte die Einwohner eingeladen, um sich als ehrenamtliche Helfer zu organisieren.

67 Bürger haben sich in die Helferliste eingetragen

„Anderswo mussten diese Initiativen erst ein wenig durch die Verwaltung angeschoben werden, aber hier passiert das aus dem Ortsteil heraus. Das ist sehr positiv“, stellte Janek Buchheim fest, der für die Stadt die Ehrenamtlichen in Flüchtlingsunterkünften koordiniert. Auf einer Kontaktliste standen am Ende des Abends die Namen, Daten und auch erste Vorschläge von 67 Bürgern. Aus Groß-Glienicke war Gerlinde Reiprich von der dortigen Nachbarschaftsinitiative gekommen, um ihre Erfahrungen zu schildern. „Bilden Sie eine Kerngruppe, die alle Helfer organisiert und sprechen Sie ihre Vereine an, welche Angebote man mit Flüchtlingen realisieren kann“, schlug sie den Neu Fahrländern vor. In Groß Glienicke sind mittlerweile 120 Menschen in unterschiedlichem Ausmaß für 120  Flüchtlinge aktiv.

„Wir haben viel Erfahrung, auch wenn nur wenig Zeit ist“

Angela Basekow, Leiterin der Arbeiterwohlfahrt (Awo), welche die Trägerschaft über die Unterkunft aus zwei Leichtbauhallen übernimmt, machte den Bürgern weiteren Mut: „Für Sie ist das zwar eine völlig neue Situation, aber wir haben viel Erfahrung damit, auch wenn nur wenig Zeit ist.“ In wenigen Tagen wird die Awo das Neu Fahrländer Team im Ort vorstellen. Ende November werden die ersten Menschen erwartet, die in die Leichtbauhallen einziehen sollen.

Von Peter Degener

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