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Grubert-Appell an Gemeindevertreter

Heute Entscheidung über Jugendcafé Grubert-Appell an Gemeindevertreter

Der Kleinmachnower Bürgermeister Michael Grubert (SPD) hat sich am Dienstag mit rund 20 Schülervertretern getroffen. Sie kamen aus allen Oberschulen in Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf.

KLEINMACHNOW. . Grubert wollte sich, wie Gemeindesprecherin Martina Bellack gestern informierte, über das Thema Schülercafé unterhalten. Es ging darum, zu klären, wie ein solcher Treffpunkt aussehen sollte – wenn er denn kommt.

Die Gemeindevertretung wird heute Abend darüber entscheiden, ob ein leer stehendes Ladengeschäft an der Hohen Kiefer zu einem Treffpunkt für Schüler umgestaltet wird. Das Schülercafé ist dabei nur als eine Zwischenlösung zu sehen, bis ein Konzept erarbeitet und ein geeigneter Standort für ein richtiges Jugendzentrum gefunden ist, mit dem sich das Angebot der bereits bestehenden Einrichtung „Carat“ sinnvoll ergänzen lässt.

Nach Angaben der Sprecherin wurde die Café-Idee von den Jugendlichen begrüßt, denn ein solche Einrichtung fehlt ihnen bislang in Kleinmachnow. Ein in Teltow von der Kirche einmal wöchentlich betriebenes Jugendcafé lockt jedes Mal etwa 30 bis 40 Gäste an. In Lage und Größe des Kleinmachnower Projekts sehen die Jugendlichen kein Problem, die vorgeschlagenen Öffnungszeiten halten sie aber für ausbaufähig. Laut Beschlussvorlage sind diese wochentags von 13 bis 19 Uhr vorgesehen. Die Bereitschaft der Jugendlichen am Angebot des Schülercafé auch mitwirken zu wollen, erfreute den Bürgermeister. Er hält dabei zum Beispiel Filmnachmittage oder eine Schreibwerkstatt für sinnvoller als das Erledigen der Hausaufgaben im Café. Laut Beschlussvorlage soll auch eine kostenfreie Internetnutzung angeboten werden. Zudem sollen Snacks und alkoholfreie Getränke zu haben sein, ohne dass aber Konsumzwang besteht. Im Haushalt 2013 wurden für das Projekt Ausgaben in Höhe von 66 200 Euro eingestellt. Die Personalkosten werden mit 40 000 Euro jährlich angegeben. Im Rahmen des Sozialraumprojektes des Landkreises sollen Fördermittel beantragt werden.

Bürgermeister Grubert äußerte sich zuversichtlich, dass die Gemeindevertretung seinem Vorschlag, den Treffpunkt zu schaffen, heute Abend zustimmen wird. Er verweist darauf, dass er im vergangenen Jahr von den Gemeindevertretern einen entsprechenden Auftrag erhalten hatte. Der Hauptausschuss hatte allerdings nicht zugestimmt. Grubert appelliert nun an die Gemeindevertreter, dem Projekt eine Chance zu geben. (Von Stephan Laude)

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