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Grüne: Von Halem könnte kandidieren

Oberbürgermeisterwahl 2018 Grüne: Von Halem könnte kandidieren

Die Grünen-Landtagsabgeordneten Marie Luise von Halem hat ihre Bereitschaft signalisiert, 2018 bei der Oberbürgermeisterwahl in Potsdam ins Rennen zu gehen. Grünen-Fraktionschef Peter Schüler steht einer möglichen Kandidatur seiner Parteifreundin aufgeschlossen gegenüber. Von Halem hat Erfahrung mit OB-Wahlen: Schon 2010 war sie die Kandidatin der Bündnisgrünen.

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Die Grünen-Politikerin Marie Luise von Halem.

Quelle: Archiv

Potsdam. Bis zur Oberbürgermeisterwahl im Jahr 2018 dauert es zwar noch einige Zeit. Doch schon jetzt müssen sich die Parteien die Karten legen, wer für sie ins Rennen gehen soll. Bei den Grünen hat nun die Landtagsabgeordneten Marie Luise von Halem ihre Bereitschaft für eine Kandidatur in Potsdam signalisiert. „Ja, das kann ich mir vorstellen“, sagte sie zur MAZ.

Von Halem weiß, worauf sie sich einlassen würde. Immerhin ist sie schon bei der letzten Oberbürgermeisterwahl 2010 für die Grünen in der Landeshauptstadt angetreten. Sie erreichte im ersten Wahlgang mit 6,4 Prozent den vierten Platz.

Marie Luise von Halem – Jahrgang 1962 und zweifache Mutter – ist seit 1995 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, wo sie zunächst im Vorstand des Kreisverbandes Bad Tölz-Wolfratshausen in Bayern mitarbeitete. Seit 1997 lebt die Germanistin und Skandinavistin, die unter anderem in Island studiert hat und Übersetzerin sowie Dolmetscherin für Isländisch ist, in der brandenburgischen Landeshauptstadt. Ein Jahr später wurde sie Geschäftsführerin des Kreisverbandes Potsdam. Von 1999 bis 2009 war sie Geschäftsführerin des Landesverbandes Brandenburg. In Potsdam gehörte sie von September 2008 bis Januar 2010 der Stadtverordnetenversammlung an und war dort stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen.

Grünen-Fraktionschef Peter Schüler steht einer Kandidatur der Landtagsabgeordneten aufgeschlossen gegenüber: „Wenn Frau von Halem die Bürde auf sich nimmt, dann würde ich das begrüßen und sicherlich unterstützen“, sagte Schüler zur MAZ. Immerhin sei „so ein Wahlkampf eine große Last“.

Bei den anderen Parteien ist es nach wie vor unklar, welches Konterfei letztendlich im Jahr 2018 auf den OB-Wahlplakaten prangen wird. Theoretisch könnte es bei der SPD und den Linken ebenfalls zu einer Neuauflage des Szenarios von 2010 kommen: Oberbürgermeister und Amtsinhaber Jann Jakobs (SPD) gegen Linken-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg. Durch eine Gesetzesänderung wurde 2015 in Brandenburg die Altersgrenze für Oberbürgermeister und Landräte gekippt, so dass einer erneuten Kandidatur der beiden Platzhirsche nichts mehr im Wege stünde.

Von Ildiko Röd

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