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Potsdam Grundschule am Filmpark wird realistischer
Lokales Potsdam Grundschule am Filmpark wird realistischer
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09:25 21.06.2017
So könnte die Schule samt Hort am Filmpark einmal aussehen. Quelle: Foto: privat
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Babelsberg

Der Bau einer Grundschule am Filmpark wird ein Stück weit realistischer: Die Stadtplaner haben geprüft, ob die Sportanlagen auf dem derzeit eigentlich noch für den Schulbau vorgesehenen, nur einige Hundert Meter entfernten Sandschollenareal integriert werden könnten. Das Ergebnis wurde Dienstagabend im Bildungsausschuss vorgestellt: Die Sportanlagen fänden dort Platz. Zumindest von der Warte aus spricht also nichts gegen die Pläne von Filmpark-Chef Friedhelm Schatz.

Denn das Gelände an der Großbeerenstraße, das Schatz für eine neue, dreizügige Grundschule plus Hort zur Verfügung stellen würde, ist zu klein, um dort auch noch die Sportanlagen unterzubringen. Eine Zweifeldhalle, ein Kleinspielfeld und eine Rundlaufbahn müssten dann auf der Sandscholle Platz finden, erläuterte der Werkleiter des Kommunalen Immobilienservices (Kis), Bernd Richter. „Grundsätzlich ist eine entsprechende Bebauung möglich“, so Richter. In der favorisierten Variante wird die Halle auf der Seite Franz-Mehring-Straße gebaut. Hinter dem Torraum der gegenüberliegenden Seite des Fußballfeldes käme ein Kleinspielfeld unter. Auch die Rundlaufbahn könnte mit viel Geschick um den Rasenplatz gelegt werden. Dieser müsste aber ein Stück verkleinert und verschoben werden, um die Halle unterzubringen. Aus Sicht von Richter wäre das möglich, ohne die für den Spielbetrieb erforderlichen Normen zu verletzen. Von den Grünen, die als erste bei Schatz wegen der Schule vorgefühlt hatten, gab es Zustimmung für die Sportplatzplanungen. „Das sind sehr kreative Ansätze. Es ist toll, dass wir über den Tellerrand planen“, sagte die Stadtverordnete Ingeborg Naundorf.

Im Moment gilt der Beschluss pro Sandscholle

Geritzt ist die Sache damit aber noch lange nicht, wie Petra Rademacher, Fachbereichsleiterin für Schule und Sport, im Ausschuss deutlich machte. Am Montag habe es ein Gespräch mit Schatz gegeben. „Es gab auf beiden Seiten noch Fragen“, so Rademacher. Die Machbarkeitsstudie, ob eine Grundschule am Filmpark überhaupt gebaut werden kann, sei noch nicht komplett abgeschlossen. In etwa vier Wochen sollen die endgültigen Ergebnisse vorliegen. Geklärt werden müssen nicht nur bau- sondern auch vergaberechtliche Fragen. Schatz’ Konzept liegt zudem auch der Kommunalaufsicht vor. Schatz war erst im April mit seinen für viele überraschenden Plänen an die Öffentlichkeit getreten. Sollten diese an rechtlichen Hürden scheitern, wird die dringend benötigte Grundschule auf der Sandscholle gebaut. Im Moment sei immer noch der Beschluss gültig, dass dort gebaut wird, machte der Ausschussvorsitzende Clemens Viehrig (CDU) deutlich. Stadtpolitiker, Vertreter der Kommune und der Babelsberger Sportvereine hatten sich in der Arbeitsgemeinschaft Schulneubau trotz großer Vorbehalte auf den Standort geeinigt. Gegen den Schulbau auf der Sandscholle hatte eine Initiative mehr als 2200 Unterschriften gesammelt. Das Areal wird seit über 100 Jahren als Sportstätte genutzt. Diese müsste dann weichen. Außerdem verspricht Schatz, seine Schule schneller zu bauen. Er geht von einer Eröffnung im Jahr 2020 aus. Mit einer Fertigstellung des Baus auf der Sandscholle wäre erst sieben Jahre später zu rechnen.

Von Marion Kaufmann

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