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Potsdam Grundstücke in Krampnitz endgültig übernommen
Lokales Potsdam Grundstücke in Krampnitz endgültig übernommen
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23:44 21.02.2018
Diese Plattenbauten sollen noch dieses Jahr abgerissen werden. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Krampnitz

Nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit den privaten TG-Gesellschaften sind die landeseigenen Grundstücke im Entwicklungsbereich Krampnitz endgültig in das Eigentum der Entwicklungsträger Potsdam GmbH übergegangen. Die Pro Potsdam meldete am Freitag, dass alle eingetragenen Eigentumsübertragungsvormerkungen der TG-Gesellschaften am 30. Januar gelöscht worden sind.

Jahrelange Hängepartie um Grundstücke beendet

„Mit dem grundbuchlichen Vollzug sind die Streitigkeiten um die Grundstücke in Krampnitz endgültig beendet“, sagt Bert Nicke, Geschäftsführer des Entwicklungsträgers. Die „jahrelange Hängepartie um die Grundstücke“ sei durch den Verzicht der TG nun formal abgeschlossen. Im März hatte die Deutsche Wohnen die Anteile der TG übernommen und einer Rückabwicklung der Verträge mit dem Land zugestimmt.

In diesem Jahr werden im Entwicklungsbereich erste Rodungen und Abrisse von Plattenbauten beginnen sowie die ersten Erschließungsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Ebenfalls werden die ersten drei Bebauungspläne in Kürze öffentlich ausgelegt.

So soll sich der Eingangsbereich des neuen Stadtteils irgendwann einmal präsentieren. Quelle: Bernd Gartenschläger

Ergebnisse des Ideenwettbewerbs werden im März präsentiert

In Krampnitz sollen in den nächsten zehn bis 15 Jahren in einer ersten Ausbaustufe Wohnungen für bis zu 7000 Menschengebaut werden. Neben den denkmalgeschützten Gebäuden, in denen rund 3000 Menschen wohnen werden, soll ein Neubauquartier mit einem breit gefächerten Wohnungsangebot entstehen. Sowohl Familien mit Kindern, als auch Senioren, Genossenschaften und Baugruppen laut dem Entwicklungsträger in Krampnitz mit dringend benötigten Wohnraum versorgt.

Im März sollen die Gewinner eines Ideenwettbewerbs für die städtebauliche Anlage des Großprojekts präsentiert werden.

Von Peter Degener

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