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Gutachten zu Wannsee-Reaktor fraglich

Potsdamer haben Angst vor Unfall Gutachten zu Wannsee-Reaktor fraglich

Der Forschungsreaktor in Berlin-Wannsee soll noch bis Ende 2019 laufen. Viele Potsdamer wollen den Reaktor aber lieber früher als später loswerden. Sie haben Angst vor einem Unfall – oder schlimmer noch: vor einem Angriff. Diese Angst spiegelt sich im Bürgerhaushalt und in einem Antrag der Grünen wider. Doch die Beschlüsse dazu wurden nun erneut vertagt.

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Quelle: dpa

Potsdam. Ob die Stadt ein Gutachten gegen den Weiterbetrieb des Atomreaktors in Wannsee – wie im Bürgerhaushalt gefordert – anfertigen lässt, ist fraglich. Der Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Inklusion will über den Antrag erst im Dezember befinden.

Sozialdezernent Mike Schubert (SPD), fragt indes, wie sinnvoll eine Expertise überhaupt wäre. „Ausschreibung und Erstellung kosten Zeit. Gut möglich, dass das Gutachten erst vorliegt, wenn der Reaktor sowieso ausgeschaltet wird.“ Dessen Betrieb soll 2019 eingestellt, der Reaktor selbst bis 2013 rückgebaut werden.

Zurückgestellt wurde vom Ausschuss zudem der Grünen-Antrag, den Katastrophenschutzplan Potsdams im Hinblick auf den Reaktor zu ändern und die Evakuierungszone von 2,5 auf 8 Kilometer auszuweiten.

Von Nadine Fabian

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