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HFF-Studenten drehen Spot für Landesausstellung 2014

Werbefilm mit Spezialeffekten HFF-Studenten drehen Spot für Landesausstellung 2014

Knalliges Augenfutter: Drittsemester aus der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" (HFF) haben einen Werbeclip zur ersten Brandenburgischen Landesausstellung 2014 gedreht – und inszenierten dafür die Schlacht um Torgau von 1760.

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Hartmut Becker (l.) undWolfgang Zechmayer (r.) warten auf Anweisungen von Regie-Student Simon Ostermann.

Quelle: HFF

Babelsberg. Für den Spot zur ersten Brandenburger Landesausstellung 2014 haben es Babelsberger Filmstudenten mal richtig krachen lassen. "Wir wollten ,Braveheart’ drehen ‒ mit allem Größenwahn", erzählte Regie-Student Simon Ostermann am Dienstag augenzwinkernd.

Klar, dass bei einem auf 60 Sekunden angelegten Spot am Ende kein Mel-Gibson-mäßiger Blockbuster steht, knalliges Augenfutter soll es dennoch werden. Drittsemester aus der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" (HFF) drehten Ende Oktober einen Werbeclip zur ersten Brandenburgischen Landesausstellung, die unter dem Motto "Wo Preußen Sachsen küsst" im Sommer 2014 in Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster) eröffnet wird, kuratiert vom Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte.

Ostermann inszenierte für den Werbeclip eine der letzten großen Scharmützel des Siebenjährigen Krieges ‒ die Schlacht um Torgau 1760 ‒ inklusive Kanonendonner und warnt potenzielle Geschichtsbesserwisser: "Wir wollen gar nicht historisch korrekt sein." Gedreht wurde an zwei Tagen Ende Oktober in Berlin mit vierzig Leuten hinter, fünfzig vor der Kamera, sagte Produktionsstudentin Elena Winterer. Für die Hauptrollen gewann Ostermann die renommierten Schauspieler Hartmut Becker ("Nachtschicht") und Wolfgang Zechmayer ("Tatort"). "Es gibt einen zentralen Blickwechsel im Spot, also habe ich nach Augen gecastet", begrüdnete der Regie-Student die Wahl der Protagonisten.

Für die Spezialeffekte holte Kamera-Student Valentin Selmke seinen "allerliebsten" Kumpel Sören Peters, einen angehenden Ingenieur, ins Team. Peters war verantwortlich, dass beispielsweise Kanoneneinschläge echt aussehen, und die Szenerie bei Bedarf vernebelt wird. Für einen Drehtag spendierte die Firma PHX Pictures den Filmatalenten eine Kameradrohne, mit der Selmke Luftbilder machen konnte. Ende Januar soll der Spot fertiggestellt sein. Zurzeit befindet sich der Sechzigsekünder im Schnitt ‒ zwei Stunden Material müssen eingedampft werden. Weitere Spots zur Landesschau sollen gedreht werden. Ostermanns Clip endet mit einem Stück "pazifistischer Poesie".

Von Ricarda Nowak

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