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Potsdam Linke: Laubbläser sind Belastung
Lokales Potsdam Linke: Laubbläser sind Belastung
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15:04 25.11.2018
Der Laubbläser lässt kleinen Tieren kaum eine Chance. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Die Stadt soll prüfen, in welchen Vierteln und Straßenzügen auf Laubbläser verzichtet werden kann. Das wollen die Linken in der nächsten Stadtverordnetensitzung beantragen. Die Geräte fügten der Natur „erheblichen Schaden zu“, so die Linken. Pflanzensamen würden zerstört, kleine Tiere mit den Bläsern aufgewirbelt und getötet, größere Tiere wie Igel und Vögel verlören Schutz und Nahrung.

Ähnliche Lautstärke wie ein Presslufthammer

Unter dem Lärm und den Abgasen der Geräte leide auch der Mensch: „Mit über 100 Dezibel sind die Geräte ähnlich laut wie ein Presslufthammer“, schreiben die Linken. Deshalb solle, wo möglich, auf Laubbläser verzichtet werden und „besser der Gartenrechen zum Einsatz kommen“.

Laubbläser waren schon mehrfach ein Thema für die Potsdamer Stadtpolitik. 2012 beschlossen die Stadtverordneten auf Antrag der Anderen, dass für Pflegemaßnahmen in Verantwortung der Stadt und der städtischen Betriebe sowie im Umfeld von Wohnhäusern „zeitnahe Umstellung von kraftstoffgetriebenen auf Elektrolaubbläsern erfolgt“.

Nur noch E-Geräte?

2016 teilte die Verwaltung auf Anfrage der Anderen mit, dass beschlussgemäß nur noch Elektrolaubbläser angeschafft worden seien. Das Gleiche gelte für andere Motorgeräte wie „Profirasenmäher, Freischneider und Heckenscheren“. Zum Gerätepark der städtischen Unternehmern gab es keine Auskunft.

Von Volker Oelschläger

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