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Hasso Plattner kann Kunstmuseum einrichten

Private Sammlungen vom neuen Kulturgutschutzgesetz nicht betroffen Hasso Plattner kann Kunstmuseum einrichten

Die geplante private Kunstsammlung von Hasso Plattner im Palais Barberini in Potsdam ist vom neuen Kulturgutschutzgesetz nicht betroffen. Das teilt die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein mit. Schon in der Beratung der Eckpunkt zum Gesetz seien private Sammlungen ausgenommen worden. Der Bundestag hat noch nicht darüber beraten.

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Hasso Plattner kann sein privates Kunstmuseum im Palais Barberini (Computeranimation) einrichten.

Quelle: Archiv

Potsdam. Die von Hasso Plattner im Palais Barberini in Potsdam geplante private Kunstsammlung ist nicht vom Entwurf des Kulturgutschutzgesetzes betroffen, den Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) vorgelegt hat. Das teilt die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein mit. Schon bei der Erarbeitung der Eckpunkte zum geplanten Gesetz seien private Kunstsammlungen ausgenommen worden, so die Bundespolitikerin. Dieser Punkt wurde nun noch einmal im Referentenentwurf konkretisiert. Damit stehe der Plattner-Sammlung nichts mehr im Wege, versichert Wicklein. Die Befürchtungen seien damit ausgeräumt.

„Ich finde es grundsätzlich richtig, national wertvolles Kulturgut, das eine einzigartige, herausragende und identitätsstiftende Bedeutung für Deutschland hat, vor Abwanderung zu bewahren“, sagt Wicklein. Nur so sei es möglich, diese Kulturschätze auch künftig der Öffentlichkeit zu zeigen.

Der Bundestag habe noch nicht über das geplante Kulturgutschutzgesetz beraten. Bis zum 7. Oktober sollen erst einmal die Länder und Fachverbände dazu Stellung nehmen. Erst danach werde sich der Bundestag mit dem Entwurf befassen. „Ich hoffe sehr, dass nun eine sachlichere Diskussion darüber geführt wird, wie das kulturelle Erbe unseres Landes besser geschützt werden kann“, so Wicklein.

Von Heinz Helwig

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