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Potsdam „Haus des Handwerks“ bekommt ein Hofgebäude
Lokales Potsdam „Haus des Handwerks“ bekommt ein Hofgebäude
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21:09 13.10.2017
Gestern wurde Richtfest für das neue Hofgebäude hinter dem „Haus des Handwerks“ an der Charlottenstraße gefeiert. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Innenstadt

„Stein und Mörtel bauen ein Haus / Geist und Liebe schmücken es aus.“ Mit diesem traditionsreichen Spruch beendete Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer Potsdam, am Freitag seine Rede anlässlich des Richtfests für das neue Hofgebäude auf dem Grundstück des „Haus des Handwerks“.

Ralph Bührig, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer, und Handwerkskammerpräsident Robert Wüst (r.) Quelle: Lutz Hannemann

Der repräsentative Sitz der Handwerkskammer steht an der Ecke Friedrich-Ebert-Straße/Charlottenstraße. Täglich kommen unzählige Passanten daran vorbei. Der Hinterhof mit den Baracken führte bislang neben dem schmucken „Haus des Handwerks“ eher ein Aschenputtel-Dasein. Doch das ist nun vorbei. Im neuen Hofgebäude werden nicht nur jene Mitarbeiter der Kammer einziehen, die bislang wegen des akuten Platzmangels anderswo untergebracht werden mussten. Künftig sind im Neubau auch Dienstleistungsangebote für die Betriebe – etwa Inkasso, Ausbildungs- und Betriebsberatung – zu finden. 17 500 Betriebe gehören der Handwerkskammer im Kammerbezirk Potsdam an, der von der Prignitz über Oberhavel bis Potsdam und Teltow-Fläming reicht.

Der Grundstein für das 300 Quadratmeter große Hofgebäude wurde im Juni gelegt. Voraussichtlich bis Mitte 2018 kann dann der Einzug über die Bühne gehen. Äußerlich präsentiert sich der Bau nach Plänen von Architekt Philipp Jamme mit einem Klinkersockel und einem aufgesetzten, massiv verputzten Baukörper, der zum Hof hin und seitlich über das Erdgeschoss hinausragt. Die Handwerkskammer rechnet mit einer Investitionssumme von einer Million Euro für das Gebäude, sagte Hauptgeschäftsführer Ralph Bührig. Bürgermeister Burkhard Exner (SPD) erinnerte an die traditionsreiche Geschichte des Standorts.

Bürgermeister Burkhard Exner (SPD). Quelle: Bernd Gartenschläger

Nachdem das Haus in der „Nacht von Potsdam“ zerstört worden war, machte sich die Landeshandwerkskammer von 1951 bis 1953 an die Rekonstruktion. „Man kann sagen, dass sie als erster Bauherr nach dem Krieg mit der Neugestaltung des historischen Stadtkerns begann.“ Gleichzeitig hob Exner die aktuelle Bedeutung der Kammer hervor: „Die Handwerksbetriebe stehen in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen, wie zum Beispiel der Fachkräftemangel und die Digitalisierung.“ Hier spiele die Unterstützung durch die Handwerkskammer „eine entscheidende Rolle“, so Exner.

Ab Mitte nächsten Jahres soll mit der Sanierung des Hauptgebäudes „Haus des Handwerks“ begonnen werden. Unter anderem sind hier ein barrierefreier Zugang und der Einbau eines Fahrstuhls geplant.

Von Ildiko Röd

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