Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Heftige Reaktionen zur Schulentwicklung
Lokales Potsdam Heftige Reaktionen zur Schulentwicklung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:53 26.10.2013
Anzeige
Potsdam

Die Potsdamer CDU fordert neue Schulen für den Potsdamer Norden „jetzt, nicht erst in fünf oder zehn Jahren.“ Die Kreisvorsitzende Katherina Reiche warf der Stadtverwaltung am Freitag vor, sie habe „neue Siedlungsgebiete angelegt, ohne an die notwendige soziale Infrastruktur zu denken. Eine überfüllte Schule bedeutet Stress pur, für Kinder und Lehrer gleichermaßen.“ Die Stadt müsse sicherstellen, dass in naher Zukunft genügend Schulen für die wachsende Zahl von Schülern zur Verfügung stehen: „Wir brauchen ein Sofortprogramm, das nachhaltig den Bedarf deckt und eine wohnortnahe Schulversorgung sicherstellt. Von den wenigen noch für eine Bebauung vorgesehen Flächen, müssen jetzt Grundstücke für weiteren Schulbau gesichert werden.“ Ergänzend zu den staatlichen Schulen müssten auch Schulen in freier Trägerschaft unkompliziert gefördert werden.

Matthias Finken, Vorsitzender des CDU-Stadtbezirksverbandes Innenstadt/Nord, forderte neben Grundschulen auch weiterführende Schulen: „Es kann nicht sein, dass Kinder aus dem Bornstedter Feld täglich zum Schlaatz fahren müssen.“ Die Eltern favorisieren seiner Kenntnis nach Gymnasien und Gesamtschulen, keine Oberschulen.

„Kurze Beine, kurze Wege“ müsse das Credo für die Schaffung neuer Grundschulstandorte sein, erklärte SPD-Kreis- und Fraktionschef Mike Schubert. Es bedürfe einer Einbindung der Eltern in die Standortentscheidung: „Ich erwarte von Frau Magdowski als der fach- und budgetverantwortlichen Beigeordneten, dass sie sich mit dem Schulentwicklungsplan dem öffentlichen Dialog stellt. „Wer jetzt Sofortprogramme fordert, muss auch sofort beantworten, wo er das Geld hernehmen will“, entgegnete Schubert der CDU: „Das wird nicht aus dem Ärmel zu schütteln sein.“

Die Fraktion Potsdamer Demokraten erneuerte am Freitag ihre Forderung nach Einsparungen bei nichtpflichtigen Aufgaben der Stadt. Man denke an die „unverantwortliche Schenkung“ von einer Million Euro pro Jahr an die Schlösserstiftung zur Vermeidung des Parkeintritts sowie die „unverantwortlich hohe Förderung der Jugendsoziokultur“. Der Stadtverordnete Peter Schultheiß nennt den Lindenpark mit 378.271 Euro, das Waschhaus mit 352.800 Euro, das Freiland mit 125.000 Euro und das Archiv, für das neben der „Schenkung des Gebäudes“ mehr als 600.000 Euro für die Sanierung zur Verfügung gestellt wurden. Man müsse Schluss machen mit dem Uferweg am Griebnitzsee und den dortigen Grundstücksankäufen für 30 Millionen Euro: „Bildung und Schulen sind wichtiger als eine Parkeintrittsvermeidungsabgabe, eine solche Vielzahl von Jugendsozio-Zentren oder Prestigeprojekte wie dem Uferweg.“

Von Rainer Schüler

Potsdam Um bis zu 40 Prozent ist das Mensa-Essen teurer geworden - An der Nudeltheke steigen die Preise

Mehr Auswahl, mehr Qualität - so lautete das Versprechen. Studentenvertreter klagen jedoch, dass die Speisen nur teuer, aber nicht besser geworden sind. Das Studentenwerk sieht das jedoch ganz anders. Das Angebot an der Nudeltheke wurde sehr wohl erweitert und die Preiserhöhung sei schlicht notwendig.

26.10.2013
Potsdam Vom 28. Oktober bis 3. November 2013 - Verkehrsprognose für Potsdam

Gute, ach was, sehr gute Nachrichten für Autofahrer von der Berliner Straße in Potsdam. Die großen Bauarbeiten sind so gut wie abgeschlossen. Nur noch einige Restarbeiten sollen dort für Unannehmlichkeiten sorgen. Bunt zugehen wird es demnächst auf der Breiten Straße. Dafür müssen die Autofahrer jedoch noch einiges erleiden.

25.10.2013
Potsdam Wo sollen 160 Millionen Euro herkommen? - Potsdam drohen harte Zeiten

Der Bevölkerungszuwachs zwingen Potsdam zu enormen Investitionen im Schulbereich. Allein vier Einrichtungen müssen neu gebaut werden. 160 Millionen Euro kostet das. Im MAZ-Interview sagt Kämmerer Burkhard Exner der Landeshauptstadt Potsdam schwere Zeiten voraus. Höhere Steuern und Einsparungen sind nicht auszuschließen.

25.10.2013
Anzeige