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Hexenbesen für Elona Müller-Preinesberger

Auszeichnung für Potsdams Sozialdezernentin Hexenbesen für Elona Müller-Preinesberger

Es ist ein Abschiedsgeschenk von jenen, die jahrelang auf ihre Professionalität im Amt, aber auch auf ihr Engagement aus dem Herzen heraus gebaut haben: Das Autonome Frauenzentrum Potsdam zeichnet zur Stunde Elona Müller-Preinesberger mit dem Hexenbesen aus. Potsdams Sozialdezernentin geht im Sommer in den vorzeitigen Ruhestand.

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Potsdam scheidende Sozialdezernentin Elona Müller-Preinesberger.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Potsdams scheidende Sozialdezernentin Elona Müller-Preinesberger (parteilos) wird mit dem Hexenbesen des Autonomen Frauenzentrums ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet zur Stunde mit einer Zeremonie im Stadthaus statt.

Das Autonome Frauenzentrum möchte Elona Müller-Preinesberger, die im Sommer in den vorzeitigen Ruhestand geht, „für ihre erfolgreiche Arbeit in den vergangenen dreizehn Jahren als Beigeordnete für Soziales, Jugend, Gesundheit, Ordnung und Umweltschutz in der Landeshauptstadt Potsdam“ ehren. In dieser Funktion habe sie das soziale Klima in der Stadt geprägt wie keine andere Dezernentin vor ihr, heißt es in der Laudatio.

Für das Autonome Frauenzentrum sei die 62-Jährige besonders als Unterstützerin bei der Arbeit für Frauen und Kinder, die von Gewalt betroffen sind, eine engagierte Partnerin. „Über die Jahre hat sich eine gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe im Interesse der Betroffenen entwickelt. So ist es z. B. maßgeblich ihrem Einfluss zu verdanken, dass Potsdam bis heute als einziges Frauenhaus im Land Brandenburg über eine sozialpädagogische Fachkraft für die dort lebenden, von Gewalt betroffenen Kinder verfügt.“

Und weiter: „Mit sportlichem Ehrgeiz und enormer Zähigkeit ging sie auch schwierigste Aufgaben an, wie in jüngster Zeit bei der Unterbringung von mehr als 1000 Geflüchteten in wenigen Monaten, setzte sich mit Ängsten und Vorbehalten der Potsdamer_innen auseinander und zeigte in zahlreichen Bürgerversammlungen Gesicht gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. Ergebnis ist die Entwicklung einer modernen kommunalen Asylpolitik und ein aufgeklärtes gesellschaftliches Klima in der Stadt gegenüber Geflüchteten.“

Jährlich nimmt das Autonome Frauenzentrum Potsdam die Walpurgisnacht am 30. April zum Anlass, um gegen Gewalt an Frauen zu protestieren. Verbunden damit ist die feierliche Verleihung des Hexenbesens, der an aktive Frauen vergeben wird, damit sie mit der erforderliche Kraft schwungvoll für die Interessen von Frauen kehren.

Eine der ersten Preisträgerinnen war die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen, Regine Hildebrandt (SPD). Im vergangenen Jahr erhielt das Team des Beratungsfachdienstes für MigrantInnen für ihre engagierte Arbeit auf dem Gebiet der Verbesserung der Integrationschancen für Flüchtlinge unterschiedlicher Herkunft Religion und aufenthaltsrechtlichen Status den Preis.

Das Autonome Frauenzentrum Potsdam wurde 1990 gegründet und hat unter anderem den Mädchentreff „Zimtzicken“, das Frauen-Kultur- und Bildungsprojekt „Prima Donna“, die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen und das Frauenhaus unter seinen Fittichen.

Von Nadine Fabian

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