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Potsdam Hier entstehen die besten Selfies der Stadt
Lokales Potsdam Hier entstehen die besten Selfies der Stadt
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09:08 23.09.2017
Der Selfie-Punkt vor dem Brandenburger Tor animiert zu witzigen Potsdam-Motiven. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Innenstadt

Wie große Spielkarten sehen die weiß-hellblauen „Selfie-Stationen“ aus, die Potsdam-Besucher animieren sollen, Fotos von sich zu knipsen. Die Bodenaufkleber wurden in dieser Woche von der Potsdam Marketing und Service GmbH (PMSG) in der Innenstadt verteilt. Gut sichtbar kleben die Schilder nun auf dem Luisenplatz mit Blick auf das Brandenburger Tor, am Alten Markt vor dem Obelisken und dem Potsdam Museum – sowie ursprünglich im Holländischen Viertel in der Mittelstraße schräg gegenüber vom Café „La Maison du Chocolat“.

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An vier Punkten der Stadt können Besucher ab sofort das perfekte Potsdam-Selfie knipsen. Unsere Reporterin hat sie ausprobiert.

Am letzten Punkt wurde der Bodenaufkleber allerdings bereits von einer unbekannten Person entfernt. Sophie Jäger, Content-Redakteurin bei PMSG, reagierte bestürzt. „Das ist sehr schade. Wir werden auf jeden Fall nachdrucken und uns nicht davon entmutigen lassen,“ teilte sie auf MAZ-Anfrage mit. Besonders ärgerlich sei es auch, weil die gemeinsame Aktion mit der Landeshauptstadt auch mit der Denkmalbehörde abgesprochen sei, so Jäger. Denn das Tourismus-Marketing möchte mit der Aktion für die Stadt als Reiseziel werben. Außerdem soll auf die seit Mai dieses Jahres neu etablierten Sozial-Media-Kanäle aufmerksam gemacht werden und das Online-Marketing vorangetrieben werden. „Die Kanäle werden gut angenommen,“ berichtet Sophie Jäger.

Hinweis zum Selfie-Punkt am Luisenplatz. Quelle: Bernd Gartenschläger

Unter den Hashtags #deinpotsdam und #explorepotsdam sollen die (Urlaubs-)Fotografen ihre Bilder mit anderen Nutzern online teilen. Die schönsten Fotos werden dann auf Facebook, Twitter und Instagram vom TourismusMarketing veröffentlicht. „Bilder sagen bekanntlich mehr als Worte“, sagt die 32-Jährige. Die Aktion sei aber nur der Anfang. Die wetterfesten Aufkleber halten erstmal für drei Monate, danach sollen sie um weitere Aufkleber an touristischen Punkten in der Stadt ergänzt werden.

„Und dann gibt es ja noch einen vierten Standort, der versteckt ist und nicht verraten wird,“ berichtet Jäger. Abenteuerlustige Spürnasen können auf Entdeckungstour gehen und den „geheimen“ Ort suchen – also am besten gleich das Smartphone schnappen und losknipsen.

Von Anne Knappe

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