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Potsdam Hier gibt es Hilfe für Obdachlose in Potsdam
Lokales Potsdam Hier gibt es Hilfe für Obdachlose in Potsdam
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11:11 16.11.2016
Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Der Winter naht und die Stadt Potsdam möchte, „dass insbesondere in der kalten Jahreszeit Menschen in Notlagen schnell und unkompliziert Hilfe erhalten“. Aus diesem Grund hat sie einen Überblick über die Angebote für wohnungslose Menschen veröffentlicht.

Ansprechpartner in der Stadtverwaltung

Menschen, die in der Gefahr leben, ihre Wohnung zu verlieren oder diese bereits verloren haben und selbst keine Unterkunft finden, können sich bei der Suche nach Unterstützung an den Bereich Wohnen der Landeshauptstadt Potsdam wenden.

Von montags bis freitags jeweils bis 15 Uhr können sich Menschen, die einen Übernachtungsplatz suchen im Zimmer 326 oder 342a in der dritten Etage des Hauses 2 melden (Telefon 0331/289 21 23 oder 289 21 62).

Außerhalb dieser Zeiten stehen die Notbetten im Lerchensteig 55 für die Unterbringung zur Verfügung.

Ansprechpartner auf der Straße

Ansprechpartner für Personen im öffentlichen Raum sind am Tage (zwischen 8 und 20 Uhr) die Streetworker der Creso. Sie sind telefonisch unter 0176/12 10 98 96 oder 0176/12 10 98 94 zu erreichen.

Wichtig: Außerhalb dieser Zeiten sollte bei erkennbarer Hilfebedürftigkeit beziehungsweise Hilflosigkeit von Personen im öffentlichen Raum die Notrufnummer 112 kontaktiert werden.

Hier wird niemand abgewiesen

Mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO), die im Auftrag der Stadt die Obdachlosenunterkunft im Lerchensteig betreibt, wurde vereinbart, dass an kalten Wintertagen niemand abgewiesen wird.

Das Obdachlosenwohnheim ist unter 0331/52 06 92 zu erreichen.

Warmes Essen, Kleidung und eine heiße Dusche

Darüber hinaus bietet das Soziale Zentrum der Volkssolidarität in der Suppenküche im eingeschossigen holzverkleideten Neubau auf dem Hofgelände der Stadtverwaltung, Hegelallee 6-10, Frühstück, warme Mittagsmahlzeiten, die Möglichkeit, zu duschen und Wäsche zu waschen.

Hier gibt es außerdem eine Kleiderkammer, die montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr geöffnet ist.

Die Öffnungszeiten werden je nach Wetterlage und Bedarf verlängert, in der Regel bis 18 Uhr.

Neben der Suppenküche können sich Wohnungslose, die Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) erhalten und Projektteilnehmer bei der bbw-Akademie sind, Am Konsumhof 1-5 montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr aufhalten, duschen und Wäsche waschen. Außerdem wird hier donnerstags von 10 bis 12 Uhr eine medizinische Grundversorgung durch das Arztmobil bereitgestellt.

Ein ergänzendes Hilfeangebot stellt außerdem die Arbeit der Potsdamer Tafel bereit. Sie trägt mit ihren Ausgabestellen für Lebensmittel dazu bei, dass hilfebedürftige Menschen in der Landeshauptstadt Potsdam für einen geringen finanziellen Einsatz mit den wichtigsten Nahrungsmitteln versorgt werden können.

Die Ausgabestellen sind an folgenden Standorten zu finden:

Evangelische Freikirchliche Gemeinde Potsdam in der Schopenhauerstraße 8 (dienstags von 14 bis 16 Uhr)

Ausgabestelle Drewitzer Straße 22a (mittwochs, donnerstags von 15 bis 17 Uhr und freitags von 16 bis 18 Uhr)

Neben dem leiblichen Wohl sorgen die Kleiderstuben von Exvoto in der Max-Eyth-Allee 44a sowie die Schatztruhe der AWO am Schlaatz, Erlenhof 34, bei Bedarf auch für warme Kleidung. (Öffnungszeiten montags bis mittwochs von 9 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags von 9 bis 16 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr)

Die Stadt Potsdam weist darauf hin, dass die genannten Angebote untereinander vernetzt sind, so dass Informationen über bekannt werdende Notfälle schnell an die richtige Stelle gelangen.

Von MAZonline

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