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Gnadenfrist für das Hotel Mercure

Überarbeitete Entwürfe zum Lustgarten Potsdam Gnadenfrist für das Hotel Mercure

Bislang war der Abriss des Hotels Mercure die Grundvoraussetzung für die Neugestaltung des Potsdamer Lustgartens. Doch jetzt geben die Planer und Architekten dem Hochhaus aus DDR-Zeiten noch eine Gnadenfrist. Welcher der 7 überarbeiteten Entwürfe umgesetzt wird, ist noch unklar. Am Mittwoch aber geht es einen Schritt weiter.

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In den Entwürfen überlebt das Hotel Mercure noch eine Weile.

Quelle: Repro: MAZ

Innenstadt. Das Management des Mercure-Hotels dürfte wieder Hoffnung schöpfen: Nach der Überarbeitung der bisherigen Entwürfe von sieben Planungsbüros zur Neugestaltung des Lustgartens geben einige Architekten dem Mercure noch eine Gnadenfrist, einer sogar bis zum Jahr 2030.

Den am Dienstag vorgestellten neuen Entwürfen ist aber immer noch gemeinsam, dass das Hochhaus als störend empfunden wird und letztlich doch abgerissen werden soll, um wieder einen weiten Platz zu bekommen.

Ein Büro schlägt die Verkleinerung der Breiten Straße zu einer schmalen Straße mit nur je einer Richtungsfahrbahn vor. Die jetzige Straße wird als „brutaler Schnitt“ durch den Lustgarten empfunden.

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Sieben Teams aus Stadt- und Landschaftsplanern haben sich an der Planungswerkstatt zum Lustgarten beteiligt und ihre Entwürfe nun in der dritten Runde vorgestellt. Klar ist: auf lange Sicht wird das Mercure Hotel abgerissen. Vier Planungsteams integrieren es zumindest in den Anfangsphasen des Umbaus in ihre Visionen für die Freifläche.

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Unterschiedlich sehen die Planer die Zukunft der Volksfestfläche, die bei den einen erhalten bleibt, bei anderen in kleine Flächen geteilt und bei manchen beseitigt wird.

Es soll in allen Entwürfen mehr Grün auf dem Platz geben, mehr Aufenthaltsqualität und neue Gebäude, die die Funktionen aus dem Sockel des Hotels aufnehmen. Die Weiße Flotte wird baulich verlagert. Eine Jury will am Mittwoch eine Empfehlung geben.

Von Rainer Schüler

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