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Potsdam So schaurig sind die Horrornächte im Filmpark Babelsberg
Lokales Potsdam So schaurig sind die Horrornächte im Filmpark Babelsberg
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17:45 29.10.2018
Einer von 200 professionellen Erschreckern, die bei den Horrornächten die Gäste das Fürchten lehren. Quelle: Friedrich Bungert
Potsdam

Es sind noch ein paar Tage bis Halloween, doch im Filmpark Babelsberg hat der Horror längst begonnen. 200 Monster wandeln und taumeln durch den Park, um den Besuchern mal so einen richtigen Schrecken einzujagen: es sind wieder Horrornächte.

Im Filmpark Babelsberg warten 200 professionelle Monster auf die ganz Mutigen. Wir haben uns dort mal so richtig erschrecken lassen.

„Als wir vor neun Jahren damit angefangen haben, konnte sich keiner so richtig vorstellen, dass das funktioniert“, erinnert sich Andrej Baranow. Der Berliner Top-Stylist hat gemeinsam mit der Künstlerin Tina Knaus die Horrornächte erdacht, die beiden stehen bis heute hinter jedem Effekt und jedem Blutspritzer. „Wir sind Monstermama und Monsterpapa“, sagt Tina Knaus. Gemeinsam casten sie die Darsteller und bilden sie aus. Rund 500 Monster waren es insgesamt über die Jahre, die allermeisten sind Wiederholungstäter. „Es hat sich eine starke Community entwickelt, die auch über das Jahr Kontakt hält“, sagt Tina Knaus. Sie bringt den Neu-Erschreckern zum Beispiel bei, wie man stundenlang schreien kann und am nächsten Tag trotzdem noch gut bei Stimme ist.

Doch es ist nicht alles laut und heftig. „Wir packen die Besucher bei ihren Urängsten“, erklärt Andrej Baranow. „Menschen haben Angst, wenn es dunkel oder eng wird, wenn sie sich ekeln“, sagt der Monsterpapa, „und vor allem, wenn man in ihre persönliche Komfortzone eindringt und ihnen ganz nahe kommt.“ So gibt es neben den Kettensägenkillern und den brüllenden Geistern eben auch ganz zarte Zombies, die die Besucher einfach nur ansehen und damit für Gänsehaut sorgen.

Mal richtig Gruseln? Das solltet Ihr beachten:

Der Filmpark öffnet seine Türen noch am 27. Oktober sowie am 2. und 3. November für die Horrornächte.

Karten kosten 26,10 € im Vorverkauf, 30 € an der Abendkasse. Es gibt nur ein begrenztes Ticketkontingent, deshalb empfiehlt der Veranstalter, den Online-Vorverkauf zu nutzen.

Der Einlass erfolgt erst ab 16 Jahren. Auch in Begleitung Erwachsener dürfen Jüngere nicht rein. Außerdem ist der Besuch bei den Horrornächten für Schwangere, Epileptiker und herzkranke Menschen nicht zu empfehlen.

Für junge Horrorfans gibt es am 31.10. Halloween for Kids von 10 bis 20 Uhr. Ab 15 Uhr findet erstmals eine Junior-Version der Horrornächte statt, diese ist für Kinder ab acht Jahren geeignet.

Vampire und Särge, Horrorclowns, eine Irrenanstalt und ein Geisterschiff – Tina Knaus und Andrej Baranow haben Schock-Effekte für jeden aufgebaut. Und wenn mal jemand etwas Ruhe braucht, dann gibt es auch diese. „Wir haben zwei komplett monsterfreie Zonen, damit unsere Gäste mal ein wenig durchatmen können“, sagt Tina Knaus. Frisch erholt geht es dann aber weiter, ab in die nächste Gruselecke. Und ab an die eigenen Ängste.

Von Saskia Kirf

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