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So wird an einer der besten Schulen Deutschlands gejubelt

Deutscher Schulpreis geht nach Potsdam So wird an einer der besten Schulen Deutschlands gejubelt

Toller Erfolg für das Humboldt-Gymnasium aus Potsdam. Die Schule ist am Mittwoch mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden und räumt 25.000 Euro ab. Die MAZ hat sich an der Schule umgehört und gefragt, warum das Gymnasium preisverdächtig ist.

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Ja!! Mädchen und Jungen des Humboldt-Gymnasiums freuen sich über den zweiten Platz beim Deutschen Schulpreis.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Teltower Vorstadt / Luftschiffhafen. „Stärken stärken und Schwächen schwächen“ – mit diesem pädagogisch wertvollen Motto hat es das Humboldt-Gymnasium weit gebracht. Am Mittwoch ist die traditionsreiche Schule im „Kosmos Berlin“ mit dem über 25.000 Euro dotierten Deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden. In der Aula verfolgten hunderte Mädchen und Jungen die Preisverleihung, die der TV-Sender Phoenix übertrug. Die Anspannung löste sich in Applaus und Jubel auf, als das „Humboldt“ als Gewinner verkündet wurde.

Pius Wichmann (15), 9Klasse

Pius Wichmann (15), 9.Klasse: „Unser Schulklima, das neue Gebäude und der Schulhof sind toll! Und man kann hier am Nachmittag viel machen. Ich bin in der Chinesisch-AG.“

Quelle: Bernd Gartenschläger

Hauptpreis ist an eine Schule aus Niedersachsen gegangen

Die Jury würdigte etwa „die ausdifferenzierte Begabungsförderung und das herausragende Ganztagsangebot“. Diese Schule sei „ein Lebensraum, in dem sich Heranwachsende intellektuell, sozial und praktisch-gestaltend entfalten können“. Das „Humboldt“ gehört zu vier Schulen, die je 25.000 Euro bekamen. Der 100.000-Hauptreis ging an eine Grundschule im niedersächsischen Schüttorf.

Niklas Weger (14), 8Klasse

Niklas Weger (14), 8.Klasse: „Hier herrscht ein gutes Klima. Alle Lehrer sind nett und hilfsbereit. Es gibt viele Angebote. Ich bin in der Lego-AG, dort programmieren wir Roboter.“

Quelle: Bernd Gartenschläger

Der Erfolg sei „dem unglaublichen Engagement der Lehrer“ zu verdanken, „den Schülern, die ihre Freiräume nutzen, den Eltern, die uns so toll unterstützen“, jubelte Schulleiterin Carola Gnadt, die den Preis entgegennahm. „Eigentlich hatten wir mit dem Finale schon alles erreicht“, sagte Vize-Schulleiter Lutz Blum. „Der Preis ist ein tolles Zubrot.“ Das Geld soll nun in technische Ausstattung und Mobiliar des geplanten „Selbstlernzentrums“ im Dachgeschoss des Altbaus der Schule gesteckt werden, der im November saniert sein soll.

Sportschule verliert, gewinnt aber immerhin 10.000 Euro

20 Schulen durften sich Preis-Hoffnungen machen – 17 in Deutschland und drei deutsche Auslandsschulen. Auch im Final-Rennen war die Sportschule „Friedrich Ludwig Jahn“, die dafür 10.000 Euro erhielt. Die Enttäuschung am Luftschiffhafen war trotzdem groß. Hunderte Schüler sahen in der Mensa auf großer Leinwand die Live-Übertragung.

Eleni Kötzler (13), 7Klasse

Eleni Kötzler (13), 7.Klasse: „Es ist hier sehr harmonisch. Es wird darauf geachtet, dass kleine oder größere Probleme schnell gelöst werden. Dafür gibt es Ansprechpartner.“

Quelle: Bernd Gartenschläger

Die Top 3 sollten’s schon sein. Da waren sich die Jungen und Mädchen, denen es im Blut liegt, nach Gold, Silber, Bronze zu streben, einig. „Eine so gelungene Verbindung zwischen Schule und Sport ist so in Deutschland kaum zu finden“, sagte Stabhochspringer Pit Preuß aus der 13. Klasse. Weitspringerin Pia Woschny aus der 12. lobte das gute Verhältnis zu den Lehrern und Erziehern: „Wir werden hier gut unterstützt – auch psychologisch.“ Der Preis wäre etwas Besonderes gewesen. „Aber ohne bricht die Welt aber auch nicht zusammen.“

Annnegret Warnke (12), 7

Annnegret Warnke (12), 7. Klasse: „Die Schüler sind nett zueinander, die Lehrer unterstützen uns, wir werden hier gefördert. Es ist einfach eine tolle Schule und cool, hier zu sein.“

Quelle: Bernd Gartenschläger

Seit 2006 verleiht die Robert-Bosch-Stiftung mit der Heidehof-Stiftung den Deutschen Schulpreis.

Von Ricarda Nowak und Nadine Fabian

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