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Potsdam „Ich bin Maler und mache Licht“
Lokales Potsdam „Ich bin Maler und mache Licht“
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10:49 14.06.2013
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Die Ausstellung „Ich bin Maler und mache Licht“ soll vom 7. Februar bis 17. März im Alten Rathaus zu sehen sein. Damit werde zum ersten Mal ein Einblick in das malerische Lebenswerk des DDR-Künstlers geboten. In der Ausstellung werden auch Szenenbild-Entwürfe als Leihgaben des Filmmuseums gezeigt.

Der gelernte Schäfer Georg Wratsch studierte von 1950 bis 1958 an der Fachschule für angewandte Kunst in Wismar und an der Kunsthochschule Dresden Malerei. Danach wurde er bei der Defa als Mitarbeiter für Bauausführungen eingestellt und arbeitete von 1966 bis 1990 als Szenenbildner.

Für 2012 zog der Förderverein eine positive Bilanz. So habe man neben anderen privaten Schenkungen den schriftlichen und fotografischen Nachlass von Hans Karl Fritzsche (1914–1999) übernommen, der als Ordonnanzoffizier von Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu den Verschwörern des gescheiterten Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 zählte und später persönlicher Referent von Bundestagspräsident Eugen Gerstenmaier (CDU) war.

Mit mehr als 40 000 Euro Einnahmen aus Spenden und Fördermitteln seien 2012 wichtige Restaurierungsprojekte des Museums unterstützt werden, darunter das früher am Hotel zum Einsiedler angebrachte Benckertsche Hauszeichen und eine Gedenktafel für Generalmajor Friedrich Wilhelm von Rohdich aus dem 18. Jahrhundert, die noch bis zum 20. Januar in der Sonderausstellung „Friedrich und Potsdam – Die Erfindung (s)einer Stadt“ zu sehen sind.

Zusätzlich zur Unterstützung von Restaurierungsarbeiten wurden durch den Förderverein wichtige Ankäufe für die Sammlung finanziert, die ab Herbst 2013 im Rahmen der neuen Dauerausstellung des Potsdam-Museums zur Stadtgeschichte gezeigt wird. Dazu zählen das Porträt der Enkelin des berühmten Chemikers Justus von Liebig, Johanna Thiersch, die 1885 den späteren Schulleiter des Potsdamer Viktoriagymnasiums (heute Helmholtz-Gymnasium) Hermann Rassow heiratete. Johanna Rassow (1861–1957) ließ sich im Jahr 1924 von Heinrich Basedow d.J. porträtieren.

Weitere wertvolle Neuerwerbungen gelangen nach Angaben des Vereins mit dem Ankauf eines historischen Teleobjektivs nach dem Patent des Potsdamers Adolf Miethe sowie einem Stollwerck-Schokoladen-Sammelalbum mit Potsdam-Aufnahmen nach dem von Miethe entwickelten System der Dreifarbenfotografie.

Im Mittelpunkt des Jahres 2013 steht eine Spendensammlung zur Restaurierung weiterer Sammlungsobjekte für geplante Dauerausstellung. Dafür plane der Verein objektbezogene Patenschaften; der Katalog dazu soll zum Ende des Winters vorgestellt werden. (Von Volker Oelschläger)

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