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„Ich kann einfach weg!“

Anti-Fäll-Aktion „Ich kann einfach weg!“

Die neue Baumschutzverordnung könnte dafür sorgen, dass Holzfäller künftig mehr zu tun haben. Keine guten Aussichten für die Betroffenen – die Bäume. Am Freitag haben Aktivisten eine stadtweite Aktion gegen die Verordnung gestartet und grüne Warn-Banderolen um die Stämme geklebt. Am Bassinplatz war der Auftakt.

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Aktion „Rettet die Bäume“ von der Wählerinitiative „Die Andere“. Mit dabei am Bassinplatz: Jörg Kwapis, Jan Kuppert, Lutz Boede und Christine Anlauff (v.l.)

Quelle: Gartenschläger

Potsdam. Pünktlich zur öffentlichen Auslegung der Baumschutzverordnung hat die Wählerinitiative „Die Andere“ am Freitag die Aktion „Rettet die Bäume“ gestartet. „Mehr als die Hälfte der bisher von der Baumschutzverordnung geschützten Bäume sollen diesen Status verlieren und künftig ohne Antrag und Genehmigung gefällt werden“, warnten die Aktivisten. In diesen Fällen bestünde nicht einmal mehr die Verpflichtung, für Nachpflanzungen oder Grünersatz zu sorgen.

Bäume sollen erst ab 60 Zentimeter Umfang geschützt sein

Besonders kritisch sieht die Initiative, dass Bäume künftig nicht mehr ab einem Stammumfang von 30 Zentimetern geschützt sein sollen – sondern erst ab 60 Zentimetern. Auch noch in einem anderen Punkt würden sich die Maßgaben der Verordnung ändern: Sie würde nicht mehr für Bäume gelten, die in öffentlichen Parkanlagen, innerhalb von Gartendenkmalen oder auf Friedhöfen wachsen, so die Warnung. Und: „Auch Bäume, die dichter als drei Meter an Wohngebäuden stehen, sollen schutzlos sein“, heißt es in einer Erklärung der Aktivisten.

Aufschrift auf der Banderole: „Ich kann einfach weg!“

Am Bassinplatz demonstrierten sie am Freitag am lebendigen Beispiel, was künftig der Axt zum Opfer fallen könnten. Die in Frage kommenden Stämme bekamen eine grüne Banderole umgeklebt. Die Aufschrift: „Ich kann einfach weg!“ In den nächsten Wochen soll die Aktion auf das ganze Stadtgebiet ausgeweitet werden.

Von Ildiko Röd

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