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Im Wartburg 311 auf Zeitreise

Internationaler Museumstag Im Wartburg 311 auf Zeitreise

Alle Jahre wieder: Der bundesweite Museumstag ist ein Fest für Entdeckungsfreudige. Bei der Eröffnung des Museumstags am Pfingstberg war Kulturstaatssekretär Martin Gorholt (SPD) voll des Lobes. Und überall in der Stadt wetteiferten die Einrichtungen mit vielfältigem Programm.

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Werner Sperling (l.) mit den Stiefeln aus Workuta und Horst Schüler, der früher ebenfalls inhaftiert war.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Ganz schön abgefahren, dieser Museumstag: Wer sich immer schon mal in die Sitze eines Wartburg 311 kuscheln, wollte, konnte dies am Sonntag im Potsdam-Museum ausgiebigst tun. „Baujahr 1964 in der De-Luxe-Ausführung in Grau-Weiß, Kilometerstand 74 000“, erläuterte Bernd Hönow aus Kleinmachnow die Qualitäten seines Oldtimer-Schätzchens.

Das schlagen die Herzen von Oldtimer-Fans höher

Das schlagen die Herzen von Oldtimer-Fans höher!

Quelle: Köster

Drinnen im Museum reiste man noch weiter in der Zeit zurück. Besucher warfen sich mit Kostümen schick in Schale und bekamen dann ein Erinnerungsfoto an ihren Trip ins 19. Jahrhundert.

Fotosession

Fotosession: Zeitreise in 19. Jahrhundert.

Quelle: Köster

Bei der Eröffnung des Museumstags war Kulturstaatssekretär Martin Gorholt (SPD) voll des Lobes: „Die Sammlungen in unseren Museen tragen wesentlich dazu bei, das kulturelle Erbe zu bewahren, zu pflegen und an künftige Generationen weiterzugeben.“ Der Verbund „Kultur am Pfingstberg“ lud zu spannenden Einblicken entlang der Großen Weinmeisterstraße ein. Das Lepsiushaus und die Gedenkstätte Leistikowstraße luden zu Führungen und Vorträgen. Im Fontane-Archiv in der Villa Quandt gab es eine Sonderführung in der ehemaligen „Russensauna“. Überall in der Stadt konnte man auf musealen Wegen wandeln. Vom Naturkunde- zum Filmmuseum und weiter zum Fluxus-Museum an der Schiffbauergasse. Im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte gab es ein buntes Programm. Das Highlight für Kids: Superhelden-Kostüme basteln! In der Gedenkstätte Lindenstraße wurde eine traurige Geschichte lebendig. Der 84-jährige Werner Sperling übergab ein Paar Stiefel, die sein Bruder im Sowjet-Lager Workuta getragen hatte.

Von Ildiko Röd

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