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In Babelsberg wird’s einen Euro teurer

Potsdamer Freibadsaison eröffnet In Babelsberg wird’s einen Euro teurer

Traditionell zum 1. Mai sind die Potsdamer Strandbäder wieder geöffnet worden. Besucher kamen am ersten Tag allerdings nicht viele – es war einfach zu kalt. Dennoch erwarten die Betreiber eine gute Saison. Für manchen Besucher wird der Badespaß allerdings etwas teurer.

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Max Punstein lockt die Szene nach Potsdam

Strandbad Babelsberg: Impression aus dem vergangenen Sommer.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Babelsberg. „Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein, und dann nischt wie raus nach Babelsberg!“ So richtige Badehosen-Temperaturen herrschten dort am Sonntag zwar noch nicht: Zehn Grad im Wasser; 15 Grad im Freien meldete das Thermometer zu Mittag. In Kombination mit super Sonne und blauem Himmel sorgte das aber beste Strandbad-Laune. Schon bevor die Tore um 10 Uhr aufgesperrt wurden und Bäder-Chefin Ute Sello die Badesaison offiziell eröffnete, standen die ersten Besucher an, berichteten die Mitarbeiter am Eingang.

Strandkörbe luden die Potsdamer zum Verweilen ein

Zwei Stunden später hatte sich die Zahl der „Premierengäste“ auf 90 erhöht. Die Liegen und die Strandkörbe luden zum ersten Sonnenbaden ein. Das Familienfest lockte mit Trampolin und Riesen-Seifenblasen aus Kunststoff. Einen besonderen Grund zur Freude gab es obendrein: Schließlich kamen alle am Eröffnungstag gratis rein. Apropos Preise: Im Vergleich zum Vorjahr ist der Eintritt für Erwachsene um einen Euro gestiegen – von drei auf vier Euro.Die Preise für Kinder bis 16 Jahren, Studenten, Azubis, Sozialhilfeempfänger und Arbeitslose ist hingegen mit zwei Euro gleich geblieben. Genauso wie für Rentner, Vorruheständler und Menschen mit Behinderungen, die mit drei Euro dabei sind. Für die Gruppenkarte (ein Erwachsener und zehn Kinder) zahlt man in diesem Jahr 16 Euro – drei Euro mehr als im Vorjahr. Auch der Preis für die Familienkarte für acht Personen ist angepasst worden. Er beträgt nun acht statt sechs Euro.

Viele schöne Erinnerungen werden wach

Zu Gästen zählten am Sonntag auch Dirk Weise und Britt Ulrich, die gegen Mittag eine Pause unter der milden Sonne genossen. Ihr Lob galt vor allem den Behindertentoiletten und der Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter: „Ich bin dankbar, dass es hier alles so unkompliziert ist“, sagte Weise, der seit einem Schlaganfall im September 2015 im Rollstuhl sitzt. Als Mitarbeiter im Sportdezernat kennt sich der ehemalige Spitzensportler und Olympiateilnehmer (Einer-Canadier) mit den Bädern und Gewässern natürlich bestens aus. Auch seine Begleiterin Britt Ulrich findet das Strandbad Babelsberg toll. Schließlich ist sie im Kiez aufgewachsen und hat hier als Kind mit ihrem Vater herumgetobt. Am Sonntag wurden da viele Erinnerungen wach.

Von Ildiko Röd

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