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Infoabend zu geplantem Asylheim in Marquardt

Flüchtlinge in Potsdam Infoabend zu geplantem Asylheim in Marquardt

Die Flüchtlingszahlen gehen auch in Potsdam zurück. Dennoch plant die Stadt ein neues Asylheim im Marquardt. Bei einem Infoabend wurden die Anwohner über das Vorhaben ins Bild gesetzt – und darüber, welche andere Nutzung für den Wohnblock denkbar wäre.

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Flüchtlinge in Potsdam

Quelle: Christian Meyer

Marquardt. Die Stadt baut in Marquardt ein Gebäude neben der Schiffsbauversuchsanstalt zu einer Flüchtlingsunterkunft für bis zu 80 Personen um. Am Dienstagabend wurden die Anwohner bei einer Versammlung über das Vorhaben informiert. Rund 60 Interessierte waren in die Kulturscheune Marquardt gekommen. Das Haus an der Marquardter Chaussee 102 sei der Stadt von der Bundesanstalt für Immobilien (Bima) im Herbst zur kostenlosen Nutzung angeboten worden, so Stadtsprecher Jan Brunzlow. Auch wenn die Flüchtlingszahlen derzeit zurückgingen, werde das Gebäude umgebaut. Sanierungskosten: rund 500 000 Euro. Frühestens Anfang 2017 soll es bezogen werden.

Haus könnte auch von Obdachlosen genutzt werden

Sollte es nicht für Asylsuchende benötigt werden, werde man es für andere soziale Zwecke, etwa für die Unterbringung von Obdachlosen nutzen. Seit Januar hat Potsdam nur rund 160 Flüchtlinge aufgenommen. Leichtbauhallen in Drewitz, Neu Fahrland und auf dem Freilandgelände in Babelsberg, die für die Zwischenunterbringung eingeplant waren, mussten bislang gar nicht gebraucht. Auch im früheren Landtag auf dem Brauhausberg, der im vergangenen Dezember zum Flüchtlingsheim umgewidmet wurde, gibt es noch zahlreiche freie Plätze für Hilfesuchende.

Von Marion Kaufmann

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