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Ins „Charlott“ soll ein Nahversorger

Neue Pläne für Potsdamer Traditionskino Ins „Charlott“ soll ein Nahversorger

Der Eigentümer des früheren Kinos „Charlott“ in Potsdam verhandelt mit der Stadt über die Einrichtung eines Nahversorgers im früheren Kinosaal. In die verfallene Villa des früheren Restaurants „Victoria-Garten“ soll wieder eine Gaststätte kommen. Auch die bei den Anwohnern beliebte Gesundheitsgasse könnte wieder geöffnet werden.

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Das Kino „Charlott“ wurde 1998 geschlossen. Der Eingang ist vermüllt.

Quelle: Volker Oelschläger

Potsdam. Im früheren Kino „Charlott“ an der Zeppelinstraße könnte eine „gute Nahversorgungsstätte“ entstehen. Für die benachbarten Villa des früheren Ausflugsrestaurants „Victoria-Garten“ gibt es Pläne zur Neueröffnung als Gaststätte. Das gab eine Mitarbeiterin des städtischen Denkmalpflegeamtes am Donnerstag im Potsdamer Kulturausschuss bekannt.

Im Obergeschoss der Villa könnten nach ihren Angaben Wohnungen eingerichtet werden. Im Zuge einer Herrichtung des Grundstücks, das früher teils parkähnlichen Charakter hatte, könnte auch die bei den Anwohnern beliebte Gesundheitsgasse wieder geöffnet werden, die seit langem abgesperrt ist.

Seit Februar laufen Gespräche zwischen der Stadt und dem Eigentümer zur Sanierung der Immobilie, deren bedauernswerter Zustand stadtweit für

Die Ruine des einstigen Ausflugsrestaurants „Victoria-Garten“

Die Ruine des einstigen Ausflugsrestaurants „Victoria-Garten“

Quelle: Volker Oelschläger

Kopfschütteln sorgt. Das Kino „Charlott“ war seit Mitte der 1930er Jahre über Jahrzehnte hinweg eines der beliebtesten Lichtspielhäuser Potsdams. Als Saal des Restaurants „Victoria-Garten“ galt es bis zum Ende der Kaiserzeit als wichtigste Versammlungsstätte der Arbeiterbewegung in Potsdam.

Zu einem möglichen Abschluss der Gespräche mit anschließendem Sanierungsbeginn wollte sich die Mitarbeiterin der Denkmalpflege im Kulturausschuss nicht äußern. Die Behörde sei froh, dass es überhaupt wieder Kontakte zum Eigentümer gebe.

Von Volker Oelschläger

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