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Potsdam Integrationspreis für Verein „Alexander Haus“
Lokales Potsdam Integrationspreis für Verein „Alexander Haus“
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20:55 30.09.2018
Julia Haebler (M.) vom Verein „Alexander Haus“ erhielt am Sonntag den Integrationspreis 2018 von Stadtpräsidentin Birgit Müller (Linke) und Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD). Quelle: Foto: Christine Homann
Groß Glienicke

Der Groß Glienicker Verein „Alexander Haus“ hat am Sonntag den Integrationspreis 2018 der Landeshauptstadt Potsdam erhalten. Gewürdigt wurde das Projekt „Community Essen: Kunst und Kochen“. Daneben wurden drei weitere Projekte bei dem Festakt in der Reithalle A in der Schiffbauergasse ausgezeichnet.

Preisgeld ermöglicht Fortführung des Koch-Projekts

Seit Anfang 2017 bringt der Verein im Rahmen der Gemeinschafts-Dialoge Menschen in Groß Glienicke zusammen. Im Zentrum der Aktivitäten stehen Fragen der Identität und des Miteinanders. „Kochen bietet eine sinnliche Möglichkeit, sich jenseits von Sprache zu begegnen. Gemeinsam ein Gericht vorzubereiten – vom Einkauf über Putzen, Schälen, Rühren, Würzen, Kosten, das Riechen der Düfte, bis zum Decken des Tisches – das verlangt eine aktive Kommunikation“, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) in der Laudatio. „Die handelnden Personen machen sich mit Herz und Engagement um die Sache verdient. Wertschätzendes Reden mitein-ander steht im Mittelpunkt“, so Jakobs.

„Ich freue mich wahnsinnig, vor allem deshalb,  weil wir so die Initiative Kunst und Kochen weiterführen können“, sagte Julia Haebler, Programmleiterin für das Community Dialogue Programme des Alexanderhauses. Der Preis ist für alle drei Preisträger mit insgesamt 2000 Euro dotiert.

Preise für MitMachMusik, Menschen treffen Menschen und Sprachcafé

Den zweiten Preis erhielt der Verein „MitMachMusik – ein Weg zur Integration von Flüchtlingskindern“ für das Projekt „MitMachMusik – Integration durch gemeinsames Musizieren“. Der dritte Preis ging an die Stiftung für Engagement und Bildung für das Projekt „Menschen treffen Menschen: Horizonte erweitern, Geflüchtete verstehen“.

Der Sonderpreis Nachbarschaft von der städtischen Immobilienholding Pro Potsdam, der von Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal überreicht wurde, ging an den Verein StadtteilLaden im Kirchsteigfeld e. V. für das Projekt „Sprachcafé“.

Integrationspreis wurde 2005 vom Ausländerbeirat initiiert

Der Integrationspreis wurde 2005 von den Mitgliedern des damaligen Ausländerbeirates initiiert, von den Stadtverordneten unterstützt und beschlossen. Mit der Auslobung des Preises verfolgt die Stadt das Ziel, besondere Leistungen auf dem Gebiet der Integration zu würdigen. Potsdamer Träger, Vereine, Initiativen, Privatpersonen, Schulen, Kindergärten, Betriebe und andere Organisationen wurden aufgerufen, sich zu bewerben. Eine Fachjury wählte die Preisträger aus 14 Bewerbungen aus.

Die Pro Potsdam stiftet alljährlich den mit 500 Euro dotierten „Sonderpreis Nachbarschaft“, mit dem Projekte gewürdigt werden, die dem täglichen guten nachbarschaftlichen Zusammenleben verschiedener Kulturen und Generationen dienen.

Von MAZonline

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