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Potsdam Investor für Nördliche Speicherstadt gefunden
Lokales Potsdam Investor für Nördliche Speicherstadt gefunden
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21:16 11.10.2016
Entwurf für den zentralen Platz in den Nördlichen Speicherstadt.
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Innenstadt

Der Investor für den Bau der Nördlichen Speicherstadt unterhalb der Langen Brücke steht fest: Es handelt sich um das niederländische Unternehmen Reggeborgh Projektentwicklung Deutschland GmbH, das als Vermögensverwalter des Immobilienunternehmens Kondor Wessels agiert. Reggeborgh will die Nördliche Speicherstadt in einer gemeinsamen Joint-Venture-Gesellschaft mit der Potsdamer Projektentwicklungsfirma Asenticon AG kaufen. Der Aufsichtsrat der kommunalen Immobilienholding Pro Potsdam hat dem Vorhaben am Dienstagabend grünes Licht gegeben.

Nördliche Speicherstadt

In der Nördlichen Speicherstadt soll es auf den sieben Baufeldern – Gesamtfläche: 24 000 Quadratmeter – neun Gebäude in U-Form geben. An der Ecke Lange Brücke/Leipziger Straße entstehen ein Hotel und eine Spielbank. Zum Parken sind vier Tiefgaragen geplant.

Verschiedene Architekturbüros sollen die Entwürfe für die insgesamt sieben Baufelder erstellen.

Das Projekt zielt darauf ab, ein auf Internationalität und Wissenschaft ausgerichtetes Wohn- und Arbeitsumfeld zu schaffen.

Für 177 Millionen Euro soll ab Ende 2018 auf der letzten großen Brache in der Innenstadtnähe ein Wohn- und Geschäftsviertel entstehen. Für die Pro Potsdam bedeutet der Verkauf der Grundstücke einen Erlös in Höhe von 17 Millionen Euro. Das Unternehmen will damit andere Neubau- und Sanierungsprojekte bezahlen.

„Reggeborgh ist ein leistungsstarkes Unternehmen mit über 20-jähriger Erfahrung in der Umsetzung von Immobilienprojekten in Deutschland, so zum Beispiel auch bei der Realisierung der Humboldtstraße 1-2 an der Alten Fahrt“, erklärte Pro-Potsdam-Geschäftsführer Horst Müller-Zinsius am Dienstag. Und: „Der Entwurf passt gut zu Potsdam als Landeshauptstadt und als Wissenschaftsstandort.“

Pro-Potsdam-Geschäftsführer Horst Müller-Zinsius. Quelle: Friedrich Bungert

Mit dem Grundstücksverkauf geht auch die Zitterpartie für den Projektentwickler Asenticon AG und dessen Geschäftsführer Klaas Vollbrecht zu Ende. Wie berichtet, hatte die Asenticon in Kooperation mit zwei renommierten Architekturbüros die Ausschreibung für die Nördliche Speicherstadt gewonnen.

Ursprünglich hätte das ehemalige Wirtschaftsareal von mehreren Investoren entwickelt werden sollen. Die Asenticon bekam aber letztlich den Zuschlag für die ganze Fläche. Grund: Ihr Bau- und Nutzungskonzept für die Nördliche Speicherstadt beeindruckte wegen seiner räumlichen Großzügigkeit nicht zuletzt den stets sehr kritischen Bauausschuss, bildet der Entwurf doch einen Gegensatz zur dichten Bebauung in der angrenzenden mittleren Speicherstadt.

Zukunftsmusik: Blick von der Nördichen Speicherstadt auf das Hotel Mercure im Hintergrund. Quelle: S.Grischkat

Zunächst schien es so, als würde die „Hasso Plattner Capital“ (HPC) der Familie des Software-Unternehmers den Bau der Nördlichen Speicherstadt finanzieren. Doch auf den letzten Metern sprang die HPC im Mai 2016 wieder ab. Über die Gründe wurde nichts bekannt.

Von Ildiko Röd

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